07.02.2018

06 - Was tun gegen Unkraut in Getreide?

Wie sehen Ihre Getreidebestände aus? Sind Unkräuter zu sehen, die sich von der Herbstbehandlung nicht beeindrucken ließen, oder gibt es frisch aufgelaufene Konkurrenz? Günter Klingenhagen, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, beschreibt, welche Mittel gegen das Unkraut wann und wie eingesetzt werden können.

Foto: Günter Klingenhagen

Aktuell liegen die Wirkungsgrade durch die Herbstbehandlungen auf Ackerfuchsschwanzstandorten zwischen 80 und 100 %. Auf mittleren Böden mit geringem Druck lässt sich derzeit kein Ackerfuchsschwanz finden. Hier ist davon auszugehen, dass die Herbstbehandlung reicht. Werden die Böden toniger, oder auf Standorten mit hohem Samenpotenzial, finden sich zurzeit Pflanzen, die angeschlagen, aber noch nicht abgestorben sind. Ob es im Februar Frost gibt und dadurch die Wirkung vervollständigt wird, muss abgewartet werden. Bereits bestockte Ungräser werden sich allerdings nicht beeindrucken lassen. Nachbehandlungen sollten eingeplant werden. Verbliebene Windhalmpflanzen finden sich zurzeit nur auf Standorten mit sehr starkem Druck. Neben einzelnen größeren Exemplaren ist zum Teil auch Neuauflauf zu beobachten. Entsprechende Flächen sollten kontrolliert und gegebenenfalls im März nachbehandelt werden.

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