07.03.2018

10 - Geflügelgrippe festgestellt

In einem Vermehrungsbetrieb für langsam wachsende Masthähnchen im niederländischen Oldekerk ist am 25. Februar die Geflügelgrippe diagnostiziert worden. Wie das Haager Landwirtschaftsministerium einen Tag später mitteilte, handelt es sich vermutlich um einen hochansteckenden Virustyp. Nach Angaben des Agrarressorts wurden die 36 000 Tiere auf dem betroffenen Betrieb in der nördlichen Provinz Groningen von Mitarbeitern der niederländischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (NVWA) vorsorglich getötet. Außerdem seien eine Schutzzone im Umkreis von 3 km sowie eine Überwachungszone im Radius von 10 km um den Ausbruchsbetrieb eingerichtet worden. In diesem Gebiet dürfen keine Geflügel, Eier, Geflügelmist und Einstreu transportiert werden. Am folgenden Mittwoch erklärte das Ministerium, dass die Tiere von zwei weiteren Geflügelbetrieben, die in der Schutzzone ansässig sind, nicht mit der Geflügelpest infiziert seien. Außerdem habe eine an der Außengrenze der Überwachungszone gelegene Geflügelschlachterei, die vorsorglich für zwei Tage stillgelegt worden war, den Betrieb wieder aufgenommen. Die bereits im Dezember verhängte landesweite Aufstallungspflicht für alle unternehmerischen Geflügelhaltungen gelte weiterhin, betonte das Ministerium.