11.04.2018

15 - Gemeinsam gegen ASP

Die Afrikanische Schweinpest (ASP) hält Europa weiter in Atem. In der vergangenen Woche wurde in Westpolen ein neuer Verdachtsfall bekannt. Die Region gilt als Veredlungshochburg, dort konzentriert sich fast ein Drittel der polnischen Schweinehaltung. Laut des zuständigen EU-Gesundheitskommissars Vytenis Andriukaitis sind drei ASP-Ausbrüche in Rumänien höchstwahrscheinlich auf die illegal eingeführtes infiziertes Fleisch zurückzuführen.

Foto: landpixel

Der „menschliche Faktor“ gilt als größter Feind bei der Bekämpfung der Schweinepest. Bei der Konferenz der EU-Mitgliedstaaten und der Brüsseler Kommission mit Vertretern aus Russland, Weißrussland und der Ukraine zeigte sich der EU-Kommissar optimistisch, dass man die Afrikanische Schweinpest in Europa ausrotten könne. Um erfolgreich zu sein, brauche man aber Transparenz und die koordinierte Zusammenarbeit aller Beteiligten. Dabei seien die internationale Zusammenarbeit und die Einbeziehung von Zoll- sowie anderen Kontroll- und Polizeibehörden in den Ländern bei der Bekämpfung des illegalen Transports von Tieren und Lebensmitteln wichtig, heißt es in einer abschließenden Erklärung.