14.06.2017

24 - Greening lockert Fruchtfolgen auf

65 % der landwirtschaftlichen Betriebsfläche werden als Acker und ein Viertel als Dauergrünland genutzt, 8 % sind Wald. Die restlichen 2 % entfallen auf Hof-, Gebäude- und sonstige Flächen. Nach sechs Jahren liegen nun wieder vergleichbare Zahlen zur Bodennutzung auf Gemeindeebene vor. Sie wurden vom Landesbetrieb Information und Technik aus der Agrarstrukturerhebung 2016 zur Verfügung gestellt, die Jürgen Boerman und Ulrike Lemke, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, für Sie aufbereitet haben.

Erbsen und Ackerbohnen stehen weiterhin an der Spitze des Leguminosenanbaues.

Auffällig sind der um 31 300 ha verminderte Anbau von Getreide (ohne Mais) und das Plus von 27 100 ha beim Mais, eine Zunahme um 10,5 %. Hülsenfrüchte zur Körnernutzung gewinnen mit einer Verdoppelung der Anbaufläche auf 8 350 ha zunehmend an Bedeutung. Bei der Totalerhebung wurden Betriebe unter 5 ha nur dann befragt, wenn sie Mindestgrenzen bei Sonderkulturen oder der Viehhaltung überschritten. Demzufolge blieben zahlreiche Grünlandflächen von „Hobbytierhaltern“ unberücksichtigt, insbesondere aus der Pferde- und Schafhaltung.

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