08.08.2018

32 - Bedeutendste Ackerfrucht in NRW

Foto: landpixel

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse der Bodennutzungshaupterhebung mitteilt, bleibt Getreide (580 200 ha/141 200 ha im Rheinland) – trotz einer Reduzierung der Anbauflächen gegenüber 2017 – mit einem Anteil von 55,7 % am gesamten Ackerland nach wie vor die bedeutendste Ackerfrucht im Land. Winterweizen, der überwiegend als Brotgetreide verwendet wird, beansprucht mit 242 900 ha (90 800 ha im Rheinland) 23,3 % des Ackerlandes. Winterweizen bleibt damit die am häufigsten in NRW ausgesäte Getreideart, seine Anbaufläche hat sich gegenüber dem Vorjahr um 7,5 % verringert. Wintergerste (137 000 ha; 13,2 %/­31 300 ha im Rheinland) ist das am zweithäufigsten auf nordrhein-westfälischen Äckern anzutreffende Getreide. Auf den Plätzen drei
und vier folgen Körnermais (89 600 ha) und Triticale (60 700 ha). Neben den genannten Getreidearten waren Silomais (204 200 ha/­56 00 ha im Rheinland), Zuckerrüben (61 500 ha/­46 800 ha im Rheinland) und Winterraps (57 700 ha/­15 500 ha im Rheinland) die am nächsthäufigsten kultivierten Fruchtarten in Nordrhein-Westfalen. Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurden die Anbauentscheidungen der nordrhein-westfälischen Landwirte auch in diesem Jahr durch entsprechende Vorgaben der EU-­Agrarreform beeinflusst: Flächenerweiterungen aufgrund von Fördergeldern gab es zum Beispiel beim Anbau von Hülsenfrüchten (+19,4 % auf 12 300 ha).                