28.05.2020

Ausfugstipps für Pfingsten

Foto: imago images/Frank Schultze

An den langen Wochenenden hat man viel Zeit für Erlebnisse und Unternehmungen mit der Familie. Die LZ Rheinland hat vier Tipps für die Region Rheinland zusammengestellt. Da Radtouren und Wanderungen unter freiem Himmel stattfinden, sind sie „corona-kompatibler“ und das Abstandhalten gelingt leichter.

Wandern in der wilden Eifel

Rundwanderweg Wollseifen – Urftsee – Vogelsang: Der Nationalpark Eifel bietet insgesamt 240 km Wanderstrecke an. Ein beliebter und wirklich schöner Rundwanderweg führt über die Stationen Wollseifen – Urftsee – Vogelsang. Hier kann man wilde Natur, Vogelschutzgebiete, einen Stausee, die ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang sowie das verlassene, geisterhaft wirkende Dorf Wollseifen, das bis zum Jahr 2006 als Truppenübungsplatz genutzt wurde, erleben. Hier kann man parken: Parkplatz am Kreisverkehr an der B 266. Eingabe in die Navigation: 53937 Morsbach, Einruhrer Straße. Laut Outdoor­active.de ist die Wanderung wie folgt einzustufen: Schwierigkeit mittel, ­Strecke 14,1 km, Dauer 3,45 Stunden, 337 Höhenmeter Aufstieg und Abstieg. Mehr Infos gibt es unter www.nationalpark-eifel.de.

Wandern an den Krickenbecker Seen

Die Wanderroute führt durch das Seengebiet Krickenbeck bei Nettetal. Wenn man die Route am Parkplatz Poelvennsee beginnt, so führt der Weg laut dem Portal www.nettetal.de durch Waldgebiete, vorbei an der Flootsmühle und der Kovermühle zum Nordkanal. Dann geht es durch dichten Wald auf den Galgenberg und von dort weiter zur Gerichtsstätte und dem Aussichtsturm Taubenberg. Zwischen den Krickenbecker Seen geht es vorbei am Beobachtungspunkt Schroliksee in Richtung Venloer Heide. Durch das Waldgebiet der Venloer Heide, vorbei am Denkmal des ehemaligen Fliegerhorsts Venlo geht es zurück zum Parkplatz. Strecke: 14,4 km, Dauer: rund 4 Stunden, Startpunkt und Parkmöglichkeiten: P1 Parkplatz Poelvensee. Mehr Infos gibt es unter www.nettetal.de.

Radeln im Bergischen Land

Dieser 32 km lange, etwas anspruchsvollere Rundkurs durch das Bergische Land hat es in sich mit 342 Höhenmetern Aufstieg und Abstieg, aber es lohnt sich. Startpunkt: die evangelische Kirche in Leichlingen (Marktstraße 15). Zunächst geht es auf einen Radweg in Richtung Solingen, dann biegt man bei Leysieffen parallel zur Wupper ab und fährt wuppernah entlang bis Solingen-Burg. Hier kann man eine Verschnaufpause einlegen und Schloss Burg erkunden. Noch ein Erlebnis: per Seilbahn hochfahren. Auf dem Rückweg fährt man auf der anderen Seite der Wupper. Der Weg führt zu einem weiteren Highlight: über den Staudamm der Sengbachtalsperre. Die Tour endet wieder an der evangelischen Kirche. Schöne Natur und kulturelle Sehenswürdigkeiten fehlen bei dieser Tour nicht.

Radeln entlang der Schienen

Nach dieser Radtour kann einem der stereotype Satz he­rausrutschen: „Ich wusste ja gar nicht, dass das Ruhrgebiet so grün ist!“. Zwischen Oberhausen und Duisburg verläuft die rund 12 km lange HOAG-Bahn, eine ehemalige Bahntrasse der „Hüttenwerke Oberhausen Aktien Gesellschaft“, die Oberhausen mit dem Duisburger Stadtteil Walsum verband. Da, wo einst Güterzüge die Kohle von der Zeche Sterkrade in Oberhausen zum wichtigen Rheinhafen in Duisburg-Walsum transportierten, kann man heute Rad fahren. Über den Abstecher des „Grünen Pfades“ gelangen Radler ebenfalls über eine ehemalige Bahntrasse zum beliebten Industriedenkmal Landschaftspark Duisburg-Nord. Von hier kommt man weiter bis zum Rhein. Flussabwärts gelangt man nach einigen Kilometern nach Duisburg-Walsum, sodass sich ein Rundkurs ergibt. Die Touren sind über das Radverkehrsnetz NRW ausgeschildert. Weitere Infos unter www.ruhr-tourismus.de. Für die Verschnaufpause gibt es ein besonderes Highlight: Selten kann man alte Stahlwerke besichtigen, in Duisburg schon. Im Landschaftspark Nord geht es auf dem Duisburger Hochofen 5 hoch hi­naus. Eine tolle Aussicht ist garantiert! ah


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Die LZ Rheinland ist Medienpartner für die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort. Wir laden unsere Leser und Besucher unserer Website ein, sich den Internetauftritt unter www.kamp-lintfort2020.de anzuschauen. Dort finden Sie auch die Informationen rund um die Veranstaltungen auf dem Forum Landwirtschaft des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV). Hier gibt es „Landwirtschaft für jeden Geschmack“.

 

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