25.01.2023

Bronze geht nach Kleve

Foto: LWK NRW

Beim Landesentscheid im Melkwettbewerb der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen im Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse hat sich Annabel Blome aus Sundern durchgesetzt. Den zweiten Platz bei dem dreitägigen Wettmelken vom 17. bis 19. Januar erreichte Leonie Volkmann aus Herzebrock-Clarholz, Dritte wurde Anne van Gemmeren aus Uedem.

17 Nachwuchsmelkerinnen und -melker haben beim Landesmelkwettbewerb, der bereits seit 1951 ausgetragen wird, ihr Können unter Beweis gestellt. Neben Milchmenge und Melkzeit wurden auch die Melkarbeit, Geschicklichkeit der Teilnehmer sowie der Umgang mit den Kühen bewertet. Auch eine theoretische Prüfung und ein Schalm-Test standen auf dem Programm. Blome erreichte insgesamt die höchste Punktzahl aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Volkmann war beim Melken die Schnellste und erreichte in Kombination mit den anderen Prüfungen Platz zwei. Bei van Gemmeren lief vor allem der Schalm-Test besonders gut.

Blome und Volkmann vertreten das Land Nordrhein-Westfalen beim Bundesmelkwettbewerb vom 24. bis 28. April 2023 in der Lehr- und Versuchsanstalt Hofgut Neumühle des Bezirksverbandes Pfalz in Rheinland-Pfalz. Bei diesem Wettbewerb, den die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ausrichtet, werden

24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und junge internationale Gäste aus der Schweiz, Österreich, Luxemburg und Belgien gegenei­nan­der antreten.

Bereits zum neunten Mal wurde der NRW-Mannschaftswettbewerb im Melken ausgetragen. Die Fachschulen der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hatten die besten Melkerinnen und Melker ins Rennen geschickt, um den Wanderpokal für ihre Schule zu

gewinnen. Der Wanderpokal ging in diesem Jahr an die Fachschule für Agrarwirtschaft in Herford mit dem Team Michel Risse, Janek Schormann-Diekmann und Leonie Volkmann. Der zweite Platz ging an die Fachschule in Meschede, das Team der Fachschule Kleve erreichte den dritten Platz.

Saskia Wietmann, Landwirtschaftskammer NRW