08.09.2021

Coworking-Arbeitsplätze auf dem Hof?

Foto: Elena Peters

Da befand ich mich nun im ­August 2020 im Coconat in Berlin. Zur Erinnerung: Das Coconat ist ein Coworking-Space und steht für „Gemeinschaft und konzentriertes Arbeiten in der Natur“ („community and concentrated work in nature“). Damit Sie, liebe Leserinnen und Leser, aber nun nicht schon zu Beginn abschalten, folgt nun eine kurze Definition, was denn dieses ominöse „Coworking“ generell ist.

Coworking bedeutet frei übersetzt eigentlich einfach nur „zusammenarbeiten“. Es zielt da­rauf ab, dass ganz viele verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Bereichen einen flexiblen Arbeitsplatz mitei­nan­der teilen. Dabei arbeiten die jeweiligen Personen völlig unabhängig vonei­nan­der, können aber, sofern gewünscht, auch den Austausch unterei­nan­der suchen, um so gegebenenfalls auch einen Mehrwert für sich oder die jeweilige Arbeit zu erhalten.

Und genau an diesem Ort in Berlin habe ich mich ein paar Stunden eingebucht und mir Zeit genommen, bestimmte Ideen und Visionen für den GeHo 2.0 einmal zu definieren. Für diesen steht – Obacht – unter anderem eben auch eine mögliche Einrichtung von Coworking-Spaces zur Diskussion, weswegen ich das Coconat auch genauestens unter die Lupe genommen habe. Denn mir stellt sich schon noch die Frage, ob ausreichend Platz und die Möglichkeit, Arbeitsplätze im Freien (Feld) anbieten zu können, wirklich ein lukrativer Zweig für den GeHo ist. Klar spielen Alternativen zum (heimischen) Büroarbeitsplatz in diesen Zeiten eine große Rolle, aber es muss schließlich auch umsetzbar und vor allen Dingen nachgefragt sein. Betrachtet man jedoch die Angebotsanzahl von Coworking-Spaces, existierten 2007 weltweit 14 Coworking-Spaces, wohingegen für 2020 mehr als 26 000 dieser flexibel genutzten Arbeitsplätze vorhergesagt wurden. Also lohnt es sich für mich, mich zumindest einmal näher mit dieser Idee zu beschäftigen.

Und genau dies hatte ich auch vor, als ich im Herbst 2020 auf eine kleine Inspirationsreise ging. Auf dieser habe ich mir nicht nur mehrere Coworking-Spaces angeschaut und den direkten Austausch mit den jeweiligen Betreiberinnen und Betreibern gesucht, sondern mich auch mit Menschen getroffen, die schon einige solcher Projekte auf  den Weg gebracht haben. Wer das war und wohin die Reise genau ging, berichte ich gerne beim nächsten Mal.

Also, Sie sehen, der Weg, „den eigenen Betrieb und die Vision GeHo 2.0“ zu finden, ist ein steter Lern- und Reifeprozess, bei dem es gilt, den Blick auch über den Tellerrand hi­naus zu richten. Und da kann es schon mal passieren, dass der Blick in Richtung Berlin geht.

Christina Ingenrieth


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