08.01.2020

Erlebniswelt Grüne Woche – Vom 17. bis 26. Januar findet in Berlin die IGW statt

Foto: Messe Berlin

Die Messe Berlin hat die Weichen für die Internationale Grüne Woche Berlin (IGW) gestellt. Vom 17. bis 26. Januar lädt die weltweit bedeutendste Ausstellung für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau bereits zum 85. Mal die Fachwelt und das Publikum auf das Berliner Messegelände ein.

Mit Kroatien ist diesmal das jüngste EU-Mitglied Partnerland. Im besonderen Blickpunkt steht dabei neben kulinarischen auch die landschaftliche Entdeckungsreise. Traditionen, verschiedenste kulturelle Einflüsse und besondere geografische Bedingungen sorgen für eine Fülle heimischer Spezialitäten. Kroatien präsentiert sich in der kompletten Halle 10.2 mit den vier Regionen Istrien, Slawonien, Dalmatien und Zen­tralkroatien, die jeweils durch berühmte landestypische Spezialitäten gekennzeichnet sind. Kroatische Fleisch- und Fischprodukte, Weine, Olivenöle, kostbarer Trüffel: Das sind nur einige der kroatischen Leckerbissen, die die Gaumen aller Feinschmecker im kroatischen Nationalrestaurant erfreuen.

Die Messe Berlin erwartet zur Neuauflage von Berlins traditionsreichster und besucherstärkster Messe mehr als 1 800 Aussteller aus rund 65 Ländern sowie über 400 000 Fach- und Privatbesucher. Die agrarpolitische Bedeutung der Grünen Woche wird durch den Besuch von internationalen und nationalen Ministern und Ministerpräsidenten, Staatssekretären und Botschaftern unterstrichen.

Genussvolles Nordrhein-Westfalen

Was Deutschlands Regionen an Nahrungs- und Genussmitteln zu bieten haben, stellen 13 Bundesländer in acht Hallen auf dem Berliner Messegelände vor. Die Internationale Grüne Woche Berlin serviert das größte Angebot an regionalen Genüssen aus ganz Deutschland. Vom

17. bis 26. Januar servieren rund 500 Aussteller von der Küste bis zu den Alpen mit viel Lokalkolorit ihre heimischen Spezialitäten. Regionale Geschmackserlebnisse im Ambiente der jeweiligen Landschaften, Städte und Dörfer gibt es bei Baden-Württemberg (Halle 5.2b), Bayern (22b), Berlin (22a), Brandenburg (21a), Hessen (22a), Mecklenburg-Vorpommern (5.2b), Niedersachsen (20), Nordrhein-Westfalen (5.2a), Rheinland-Pfalz (22a), Sachsen (21b), Sachsen-Anhalt (23b), Schleswig-Holstein (5.2a) und Thüringen (20).

Unter dem Motto „Stadt, Land, Fluss“ bieten Lebensmittelbündnisse und Unternehmen in Halle 5.2a Köstlichkeiten heimischer (Land-)Wirtschaft an. Aus dem wasserreichen Bundesland kommen unter anderem hochwertige Fischprodukte: Ob kalt geräuchert, gebraten oder mit Dillkruste versehen, besticht die Lachsforelle durch ihren Geschmack. Quellwasser aus den Tiefen Ostwestfalens ist ein wertvolles, mineralstoffreiches Getränk aus NRW. Wasser bildet auch die Grundlage für die Produktion regionaler Biere der Genuss-Handwerker. Ketchup aus Roter Bete lädt zum besonderen Genuss ein.

Tierhallen: Rasse und Klasse

Sie zählen bei Fachleuten und dem Publikum zu den größten Magneten der Internationalen Grünen Woche Berlin: die Tierhallen. Am ersten Messewochenende treffen sich über 200 Robustrinder zu ihrer 4. Bundesschau in der Tierhalle 25. Aus den sieben extensiven Fleischrindrassen Dexter, Galloway, Hereford, Highland Cattle, Salers, Welsh Black und Zwergzebu wird jeweils der Bundes- und Reservesieger in den Kategorien Bulle, Kuh und Färse gekürt. Zusätzlich wird in einem Jungzüchterwettbewerb die Züchtergeneration von morgen ihr Können unter Beweis stellen.

Mit dem Pustertaler Rind und dem Westerwälder Kuhhund stellt die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) im Jahr 2020 ein über Jahrhunderte bewährtes Arbeitsteam vor. Ein Hirte zieht mit seinen Rindern entlang der Bachtäler und Waldränder, begleitet von seinem Arbeitshund, der speziell für das Hüten und Treiben von Rindern gezüchtet wurde. Die Namen der beiden Rassen Pustertaler und Westerwälder deuten schon da­rauf hin, dass sie gänzlich anderen Regionen zuzuordnen sind – eines verbindet sie jedoch heutzutage: Beide Rassen sind vom Aussterben bedroht und stehen daher auf der Roten Liste der GEH.

Landjugend (er-)leben

Die Messetage stehen auch im Zeichen der Landjugend. Denn der BDL wird dort wieder mit seinen Veranstaltungen, wie dem Jugendforum, der Jugendveranstaltung, dem Junglandwirtekongress und natürlich der Landjugendfete und dem Landjugendball, präsent sein. ke