09.01.2019

Erlebniswelt Grüne Woche

Foto: Messe Berlin

Die Messe Berlin hat die Weichen für die Internationale Grüne Woche Berlin (IGW) gestellt. Vom 18. bis 27. Januar lädt die weltweit bedeutendste Ausstellung für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau bereits zum 84. Mal die Fachwelt und das Publikum auf das Berliner Messegelände ein. Mit Finnland (siehe S. 54) steht erstmals ein nordeuropäisches Partnerland im besonderen Blickpunkt, das die Fülle heimischer Spezialitäten unter dem Motto „Grüße aus der Wildnis“ präsentieren wird. Dazu zählen unter anderem Nahrungsmittel aus der arktischen Landwirtschaft, wie auf das subpolare Klima angepasste Getreidesorten oder Rentierfleisch aus den Polarregionen.

Die Messe Berlin erwartet zur Neuauflage von Berlins traditionsreichster und besucherstärkster Messe mehr als 1 700 Aussteller aus rund 65 Ländern sowie über 400 000 Fach- und Privatbesucher. Die agrarpolitische Bedeutung der Grünen Woche wird durch den Besuch von rund 200 internationalen und nationalen Ministern und Ministerpräsidenten, Staatssekretären und Botschaftern unterstrichen.

NRW: Stadt.Land.Fluss

Regionale Spezialitäten munden den Verbrauchern und sind so vielfältig wie nirgendwo sonst auf der Internationalen Grünen Woche Berlin zu kosten. Vom 18. bis 27. Januar servieren rund 500 Aussteller von der Küste bis zu den Alpen mit viel Lokalkolorit ihre heimischen Genüsse. Was Deutschlands Regionen an Nahrungs- und Genussmitteln zu bieten haben, stellen 13 Bundesländer in acht Hallen auf dem Berliner Messegelände vor. Regionale Geschmackserlebnisse im Ambiente der jeweiligen Landschaften, Städte und Dörfer gibt es bei Baden-Württemberg (Halle 5.2b), Bayern (22b), Berlin (21b), Brandenburg (21a), Hessen (22a), Mecklenburg-Vorpommern (5.2b), Niedersachsen (20), Rheinland-Pfalz (9), Sachsen (21b), Sachsen-Anhalt (23b), Schleswig-Holstein (22a) und Thüringen (20). Über 100 verschiedene Produzenten aus Nordrhein-Westfalen präsentieren sich mit ihren Köstlichkeiten in der Länderhalle 5.2a. Das Land setzt auf einen bunten Mix aus Genuss, Natur, Landwirtschaft und die ländlichen Regionen. Erstmals steht der Auftritt unter dem neuen Motto „Nordrhein-Westfalen. Stadt.Land.Fluss“. Als regionale Spezialität wird im Messemagazin das Rübenkraut vorgestellt.

Landjugend (er-)leben

Die Messetage stehen auch im Zeichen der Landjugend. Denn der BDL wird dort wieder mit seinen Veranstaltungen, wie dem Jugendforum, der Jugendveranstaltung, dem Junglandwirtekongress und natürlich der Landjugendfete und dem Landjugendball präsent sein. Monatelang hat die Rheinische Land-jugend geprobt. Endlich öffnet sich dann am 20. Januar der Vorhang für ihr selbst geschriebenes, selbst inszeniertes und selbst auf die Bühne gebrachtes Theaterstück „Et hätt noch immer jot jejange“. Vorher wird noch das Geheimnis um den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis 2019 gelüftet.        ke