22.11.2022

Eutergesundheit – das können Sie tun

Foto: Dr. Mark Holsteg

Die Eutergesundheit ist ein zentrales Thema in der Milchviehhaltung. Aus diesem Grund beleuchten Dr. Mark Holsteg und Dr. Melanie Eisert, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, die neuralgischen Punkte Mastitiserreger und Mastitisentstehung genauer und gehen gezielt auf deren Prophylaxe beziehungsweise Behandlung ein. Die einzelnen Schwerpunkte erscheinen in loser Folge in den nächsten Ausgaben der LZ Rheinland. Heute geht es um neue Regeln bei der Mastitisbehandlung.

Im weltweiten Kampf gegen die Ausbreitung und Entstehung von resistenten Bakterien bei Menschen und Tieren müssen ab 2023 auch die Antibiotika-Verbrauchsdaten aus der Milchviehhaltung in der nationalen Antibiotika-Datenbank erfasst und Ende 2023 erstmals an die EU gemeldet werden.

Die meisten Antibiotika werden bei Milchkühen zur Therapie von akuten Eutererkrankungen oder zum Trockenstellen eingesetzt. Ziel der Bundesregierung ist es, diesen Verbrauch weiter zu reduzieren. Dazu gehört auch, dass der Einsatz von Reserveantibiotika, die in der Humanmedizin eine wichtige Rolle einnehmen, auf ein absolutes Minimum reduziert wird.

Mehr in LZ 47-2022 ab S. 30