10.07.2019

F.R.A.N.Z. ausgezeichnet

Foto: LBV

Das Dialog- und Demonstrationsprojekt „Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft“ (F.R.A.N.Z.) der Umweltstiftung Michael Otto und des Deutschen Bauernverbandes (DBV) ist als offizielles Vorhaben der Dekade „Biologische Vielfalt“ der Vereinten Nationen (UN) ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich in vorbildlicher Weise für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen. „Die UN-Dekade Biologische Vielfalt honoriert damit die Entwicklung gemeinsamer Strategien von Landwirtschaft und Naturschutz“, betonte der Präsident des DBV und des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg (LBV), Joachim Rukwied, bei der Auszeichnung. Nach seinen Worten setzt das auf zehn Jahre angelegte F.R.A.N.Z.-Projekt zukunftsweisende Impulse für den Schutz der Artenvielfalt in der Landwirtschaft und versucht Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen. Die Auszeichnung zeige, dass es notwendig sei, die Landwirte in die Gestaltung von Naturschutzmaßnahmen mit einzubinden und partnerschaftlich zusammenzuarbeiten. Erfolgreiche Strategien für den Naturschutz in der Landwirtschaft erforderten Maßnahmen, die nicht nur die Artenvielfalt förderten, sondern gleichzeitig auch in die Betriebsabläufe integrierbar und wirtschaftlich tragfähig seien. Nur so ließen sich in der Landwirtschaft flächendeckend biodiversitätsfördernde Maßnahmen umsetzen. Laut DBV und LBV setzt jeder teilnehmende Betrieb mehrere Maßnahmen um, die Lebensräume für zahlreiche wildlebende Tier- und Pflanzenarten schaffen und sich gleichzeitig gut in die betrieblichen Abläufe integrieren lassen. „Die Verleihung des Titels ‚Offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt‘ zeigt, dass die deutschen Bauern im Bereich Artenschutz auf dem richtigen Weg sind“, erklärte der Bauernpräsident. Er sieht die Auszeichnung als Ansporn für die beteiligten Landwirte, Betriebsberater und Forscher, Naturschutz und produktive Landbewirtschaftung miteinander zu vereinen.