19.02.2021

Frisch aus dem Gemüsegarten im Vorgebirge

Foto: Archiv/Margret Klose

Noch haben sie Hochkonjunktur, denn Winterzeit ist Kohlzeit. Entsprechend hoch ist in der kalten Jahreszeit die Nachfrage nach den vitaminreichen Feldfrüchten. Das weiß auch Landwirt Stefan Grüsgen. Außer Grünkohl hat er auch Chinakohl, Wirsing und Spitzkohl im Anbau. Spitzkohl baut der 46-Jährige auf etwa 20 ha an. Chinakohl wächst bei ihm auf rund 12 ha und Grünkohl hat er auf 3 ha angepflanzt. Darüber hinaus hat sich der Walberberger Gemüsebauer auf den Anbau von Feldsalat spezialisiert, der rund ums Jahr auf weiteren 20 ha wächst.

Während auf einigen Flächen seiner Felder jetzt die letzten Grünkohlpalmen und Wirsingköpfe geerntet werden, bereitet Stefan Grüsgen anderenorts bereits die Felder vor, um spätestens im März wieder die ersten Chinakohl- und Spitzkohlpflanzen zu setzen. „Den Spitzkohl und den Chinakohl pflanzen wir dann wöchentlich ab März bis Mitte August“, erklärt er. In der Regel brauche der Spitzkohl bis zur Ernte etwa 60 Tage. „Speziell fürs Frühjahr haben wir aber auch schnell wachsende Sorten, die schon sechs Wochen nach den Pflanzungen geerntet werden können“, erklärt der Landwirt. Ähnlich schnell gedeiht auch der Chinakohl. „Allerdings sind die Pflanzen, wenn wir sie setzen, schon etwa vier bis fünf Wochen alt.“

Alle Zeit zum Wachsen lässt sich hingegen der Grünkohl. Mitte Juli kommen die Pflanzen in den Boden. Die Ernte des aromatischen Wintergemüses läuft im Unternehmen von Stefan Grüsgen dann in der Regel von Dezember bis in den Februar hinein. Lange ist auch die Zeit vorbei, in denen beim Grünkohl der Frost die Bitterstoffe in Zucker umwandelt. „Bei den neueren Sorten sind die Bitterstoffe längst weggezüchtet“, erklärt der 46-Jährige.

Mehr in LZ 7-2021 ab S. 58


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