17.03.2021

GAP: DBV legt Vorschlag vor

Foto: Bauer/DBV

Der Deutsche Bauernverband (DBV) bekennt sich zu der geplanten Einführung der Eco-Schemes im Zuge der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), lehnt aber zusätzliche Mittelumschichtungen aus der ersten in die zweite Säule ab. Der Verband plädiert in seinem am Montag vorgestellten Vorschlag dafür, die Eco-Schemes als „Gemeinwohlzuschlag“ für die gesamte förderfähige Betriebsfläche anzubieten. Zur Finanzierung könnten bis zu 24 % der Direktzahlungen der ersten Säule bereitgestellt werden. Das Eco-Scheme solle einfach und praxistauglich konzipiert werden und den Bauern die Möglichkeit geben, aus einem Leistungskatalog den für ihr Unternehmen passenden Mix zusammenzustellen. Der Verband pocht dabei auf einen wirtschaftlichen Anreiz, der auch in Gunstregionen wirksam werden müsse.

„Wir wollen eine weitere Umweltorientierung der EU-Agrarförderung mit der notwendigen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirte im EU-Binnenmarkt verbinden“, erklärte DBV-Präsident Joachim Rukwied. Die Vorschläge des Bauernverbandes für die Eco-  Schemes wären gut umsetzbar und attraktiv für die Landwirte. Rukwied setzt da­rauf, dass Bund und Länder dies aufgreifen. In dem mit den Landesbauernverbänden abgestimmten Papier heißt es zu den Direktzahlungen auch, es solle keine Kappung oder Degression angewendet werden. Stattdessen plädiert die berufsständische Vertretung für einen „maßvollen Zuschlag“ für die ersten Hektare. In dem Papier wird ferner die Forderung nach einer Vereinfachung und Vereinheitlichung des Antragsverfahrens bekräftigt. Des Weiteren hält der Verband eine stabile finanzielle Ausstattung der zweiten Säule für unerlässlich, auch um die Anforderungen an den Ressourcenschutz und Investitionen für die Landwirtschaft und ländlichen Räume auch umsetzen zu können. Er warnt zudem davor, die bewährten Agrarumweltprogramme der zweiten Säule durch eine „exzessive Anhebung der Konditionalität“ zu beschädigen. AgE/ds


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