08.06.2019

Garten ist Freude, nicht Arbeit

Foto: Meike Siebel

Schon zum 16. Mal können Gartenliebhaber wieder durch Gärten im Bergischen Land touren. Dabei haben die Organisatoren, Ute Brehm und Michael Schröter, das Konzept in diesem Jahr leicht verändert: „Wir sind von unseren starren Terminvorgaben abgerückt. Statt an nur einem Wochenende im Juni haben die Besucher jetzt die Möglichkeit, die vielen Gärten an drei aufei­nan­derfolgenden Juni-Sonntagen zu besuchen“, so Ute Brehm. Und auch im Frühjahr und Herbst sei es fortan möglich, ganz individuell Einzeltermine bei den Gartenbesitzerinnen und -besitzern auszumachen. „Wegen ihrer besonderen Pflanzenauswahl sind viele der Gärten zu anderen Jahreszeiten genauso attraktiv wie im Juni“, betont die leidenschaftliche Gärtnerin Ute Brehm. So hätte sie ihren eigenen Garten, den sie und ihr Mann Michael Schröter auf Hof Tüschenbonnen bei Much hegen und pflegen, zum Beispiel schon im April für ­Besucher geöffnet. „Wir hatten einen Frühjahrsspaziergang zur Narzissenblüte ausgerufen, der viele Besucher auf unsere ­Wiesen gelockt hat.“ Gärten mit vielen Gehölzen, zum Beispiel Ahornen, stehen im Herbst in voller Färbung und sind dann ebenfalls für Besucher geöffnet.

Die Gärten im Bergischen Land können noch an den Sonntagen 9. und 16. Juni besucht werden, jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr. Herbsttermin ist Sonntag, der 15. September. Außerdem sind individuelle Termine vereinbar. Alle Infos sowie die Adressen der Teilnehmer mit Fotoeindrücken sind online unter www.bergische-gartentour.de zu finden.

Mehr in LZ 23-2019, S. 64