26.07.2022

Gesund älter werden – Teil 2

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Positives Denken steigert die Lebensfreude und wirkt sich auch organisch auf unsere Gesundheit aus. Die kleinen Zellen in unserem Kopf können nicht nur gesteuert, sondern auch trainiert werden.

Welche Bilder verbinden Sie mit dem Begriff „Alter“? In unserer Gesellschaft gibt es die unterschiedlichsten sogenannten Alternsbilder. Sie spielen eine Rolle, wie wir uns älteren Menschen gegenüber verhalten, beeinflussen aber auch unsere Einstellung zum Umgang mit persönlichen altersbedingten Veränderungen. Sehen wir Einsamkeit und körperliche Einschränkungen auf uns zukommen? Oder Freiheit, die Möglichkeit zur selbstbestimmten Freizeitgestaltung, Zeit für uns selbst, für Familie, Hobbys und Freunde? Unsere (Voraus-)Sicht auf Dinge kann sich maßgeblich auf das Erleben auswirken. Positives Denken setzt enorme Kräfte frei. Wir wachsen über uns hinaus und erreichen ungeahnte Ziele. Das macht mutig, selbstbewusst und glücklich. Wir strahlen, unsere Energie und Lebensfreude färbt ab und andere sind gerne mit uns zusammen. Menschen mit einem positiven Selbstbild bleiben körperlich aktiver und beteiligen sich mehr an sozialen Aktivitäten als jene mit einem negativen Selbstbild.

Geistige und körperliche Beweglichkeit gehören zusammen. Die Psychosomatik (Psyche = Seele, Soma = Leib) beschäftigt sich mit diesen Zusammenhängen. Seelischer Kummer wirkt sich über kurz oder lang auf den Körper aus, der zum Beispiel mit Kopf- und Rückenschmerzen, mit Herz- und Magenleiden reagiert. Seele und Körper bilden eine Einheit mit dem Geist. Alle Organe, Gefäßbahnen und unser Immunsystem sind unter anderem über das vegetative Nervensystem an die neuronalen Tätigkeiten im Gehirn gekoppelt. Wir brauchen nur zu lächeln, schon schüttet unser Gehirn das Hormon Dopamin aus, ein Glückshormon, das auch unser Immunsystem aktiviert.

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Teil 1 in LZ 20-2022 ab S. 66