02.04.2021

Goldene Lämmer

Foto: landpixel

So teuer wie in diesem Jahr haben die Erzeuger in Deutschland ihre Lämmer vor Ostern selten zuvor verkaufen können. Nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) überwand der Preis für pauschal abgerechnete Tiere in der ersten Märzwoche die 7-€-Marke und lag bei 7,04 €/kg. Seitdem hat er im nachlassenden Ostergeschäft zwar wieder etwas nachgegeben, er lag zuletzt mit 7 €/kg jedoch immer noch gut 13 % über dem vergleichbaren Vorjahresniveau. Grund für den preislichen Höhenflug, der bereits 2020 im Frühjahr begann und im Herbst noch einmal Fahrt aufnahm, ist in erster Linie das knappe Angebot und weniger eine stürmische Nachfrage. Die Schafbestände gehen europaweit zurück. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verringerte sich die Zahl der hierzulande gehaltenen Tiere im November 2020 gegenüber dem Vorjahr um 5 % auf knapp 1,48 Mio. Stück. Gleichzeitig gaben binnen Jahresfrist mehr als 3 % der Erzeuger ihre Schafhaltung auf, von denen es Ende 2020 nur noch 9 100 gab. Trotz der augenblicklich hohen Preise beklagen die Schäfer in Deutschland wegen gestiegener Kosten ihre wirtschaftliche Situation und fordern die Einführung einer Weidetierprämie für Schafe und Ziegen.


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