20.02.2021

Greenpeace will Totalverbot

Foto: landpixel

Ein Totalverbot für Fleischwerbung hat die Umweltorganisation Greenpeace vergangene Woche gefordert und dazu am vergangenen Freitag auf ein von ihr in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten hingewiesen. Demnach wäre ein solches Verbot im Einklang mit nationalem und europäischem Recht. „Verbraucher bekommen ständig Fleischwerbung vorgesetzt, die mit Billigpreisen lockt, aber die wahren Kosten des Fleischkonsums verschweigt”, kritisierte die bei der Umweltorganisation für Landwirtschaft zuständige Stephanie Töwe. Diese Werbung ziele lediglich darauf ab, immer mehr Fleisch zu verkaufen. Ein Werbeverbot könne helfen, den Fleischkonsum zu verringern und so die Klimakrise nicht weiter anzuheizen, Arten zu schützen und Zivilisationskrankheiten zu reduzieren. Viele der schädlichen und teuren Folgen für Umwelt, Klima und Gesundheit seien im Preis für Fleischprodukte nicht enthalten. Um sinkenden Preisen bei Fleischprodukten entgegenzuwirken, habe Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Sommer 2020 angekündigt, Fleischwerbung über den Preis zu verbieten, so Greenpeace. Das Rechtsgutachten komme allerdings zu dem Schluss, dass ein Verbot von Preiswerbung wahrscheinlich zu mehr irreführender Werbung hinsichtlich der Haltungsbedingungen führen würde. „Für die Kunden wird eine informierte Kaufentscheidung auch dann nicht möglich, wenn anstatt mit Niedrigpreisen mit beschönigenden Bildern geworben wird”, so Töwe. Das von Ministerin Klöckner geplante Werbeverbot mit Preisen reiche nicht aus.


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