24.11.2021

Große Beutegreifer nehmen zu

Foto: imago/Shotshop

Auf die teils außerordentliche Zunahme großer Beutegreifer, wie dem Wolf und dem Braunbären, und die daraus resultierenden negativen Folgen für Weidetierhalter haben sechs Landwirtschaftsminister von EU-Mitgliedstaaten in einer gemeinsamen Erklärung hingewiesen. Beim Agrarrat am Montag vergangener Woche stellten sie unter Leitung der Slowakei fest, dass zwar die

Fauna-Flora-Habitat-(FFH)-Richtlinie einen „günstigen Erhaltungszustand“ für diese Arten anstrebe. Allerdings hätten die EU-Vorgaben national beziehungsweise auf regionaler Ebene zu teils übergroßen Beständen an Wölfen und Braunbären geführt. Eingeräumt wird in der Erklärung, die neben der Slowakei von Deutschland, Finnland, Österreich, Rumänien und Tschechien getragen wird, dass es Gegenden in der EU gebe, in denen die betreffenden Populationen zu klein seien. Gleichzeitig seien jedoch die Probleme in anderen Regionen, vor allem in Berggebieten, nicht mehr wegzudiskutieren. Problematisch sei die Situation vorwiegend dort, wo Schutzmaßnahmen unter anderem aus topografischen Gründen nicht oder nicht hinreichend möglich seien, heißt es in dem Text. Die EU-Kommission wird daher aufgefordert, die Probleme anzugehen. Laut Österreichs Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger haben sich die Wolfsrisse in ihrem Land deutlich erhöht. Ihr zufolge wurden in der laufenden Saison rund 500 Nutztiere von Wölfen getötet. Die Wiener Ressortchefin warnte davor, dass die Almen bald nicht mehr bewirtschaftet werden könnten, wenn nicht zeitnah gehandelt werde und „Problemwölfe“ entnommen würden.


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