21.07.2021

Grüne Jugend NRW trifft Rheinische Landjugend

Foto: RLJ

Am 12. Juni hat der Vorstand der Rheinischen Landjugend (RLJ) zwei Sprecher der Grünen Jugend NRW auf den Hof von Jan Elsiepen nach Ratingen eingeladen, um sich über aktuelle Themen zur Steuerpolitik, zum Wolf und zur Mobilität auszutauschen. Schon während der Betriebs-besichtigung konnten viele landwirtschaftliche Themen angesprochen werden. Die Grüne Jugend war sichtlich beeindruckt von der Vielfältigkeit an Pflanzen und Insekten in den Blühstreifen, aber auch von der Schadfähigkeit der Kartoffelkäferlarve im Kartoffelanbau.

Die Diskussion und der Austausch bezüglich der Steuerpolitikforderungen der Grünen Jugend war für die RLJ ein sehr wichtiger Punkt an diesem Abend. Hintergrund ist, dass die Partei Bündnis 90/Die Grünen 1 % Versteuerung jährlich von Unternehmen fordert, die 2 Mio. € an Kapital besitzen. Die Grüne Jugend möchte noch weiter gehen und fordert ganze 5 % Versteuerung jährlich. Da die Landwirtschaft eine sehr kapitalintensive und generationenübergreifende Wirtschaftsform ist, kann diese nicht so einfach mit anderen Wirtschaftsbereichen verglichen werden. Nach einer detaillierten Aufklärung, was diese Forderung tatsächlich für Auswirkungen auf landwirtschaftliche Betriebe im Rheinland und ganz Deutschland hätte, versicherte die Grüne Jugend, in ihren zukünftigen Forderungen für die Landwirtschaft eine Ausnahmeregelung zu finden.

Wie zu erwarten war, ist die Grüne Jugend gegen einen geregelten Abschuss des Wolfes, mit der Begründung, der Wolf werde das Wild in Zukunft regulieren und somit zum Erhalt der Wälder beitragen. Nach der Begründung der RLJ, nicht mehr in einer reinen Naturlandschaft zu leben, sondern in einer vom Menschen gemachten Kulturlandschaft, – trotz teurer Maßnahmen der Weidetierhalter reißt der Wolf in dicht besiedelten Gebieten bevorzugt Schafe und andere Weidetiere und gibt dieses Wissen an seine Nachkommen weiter –,  wird sich die Grüne Jugend intensiver mit dem Thema ausei­nan­dersetzen. Die RLJ fordert keinen Totalabschuss, doch sie fordert von der Grünen Jugend ein geeignetes Wolfsmanagement mit geregeltem Abschuss, besonders in Gebieten mit hoher Siedlungsdichte und Weidetierhaltern. Beim Thema Mobilität ist die Grüne Jugend mit der RLJ auf einen ähnlichen Nenner gekommen. Beide fordern einen deutlichen Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel im ländlichen Raum und eine kostengünstige Nutzung, besonders für junge und ältere Menschen.

Es war ein sehr angeregter, informativer Austausch, der auch in Zukunft aufrechterhalten werden soll. Noch offene Themen sind unter anderem der Wasserhaushalt, der Netzausbau im ländlichen Raum und die Arbeitsbelastung auf landwirtschaftlichen Betrieben.


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Helfer: Landwirte packen in den betroffenen Gebieten mit an, waren oft mit die Ersten vor Ort.

Schäden: Laut der Vereinigte Hagelversicherung VVaG liegt die geschädigte Fläche bei 6.400 ha, die geschädigte Versicherungssumme wird auf 24.000.000 € geschätzt.

 

 

 

Aus Fehlern wird man klug

Jedem unterläuft mal ein Fehler, aber niemand redet gerne darüber. Aber so ärgerlich Fehler sind, so hilfreich können sie auch sein – wenn man bereit ist, aus ihnen zu lernen. Damit steckt in ihnen auch für landwirtschaftliche Betriebe ein großes Potenzial für Verbesserungen. Haben Sie Interesse Ihr Fehlerverhalten einmal näher zu beleuchten? Oder möchten Sie mithelfen, ein möglichst komplettes Bild der Lage zu erstellen? Dann nehmen Sie anonym an der Online-Umfrage teil:

https://ww3.unipark.de/uc/na-mist-gebaut/

Das Ausfüllen des Fragebogens dauert etwa 25 Minuten und ist auch auf dem Smartphone oder Tablet möglich. Es gibt keine „richtigen“ oder „falschen“ Antworten! Bei Rückfragen können Sie sich gerne direkt an Anika Bolten wenden: anika.bolten@remove-this.uni-kassel.de.

 

Service

Das Landfrauentelefon

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