02.04.2020

Hoffentlich hat das bald ein Ende

Foto: Anne Weidenbörner

Marilena: Ich habe ja letzte Woche schon berichtet, dass mich diese ganzen Corona-Einschränkungen das Kaffeefasten schon fast vergessen lassen. Offenbar nicht nur das, denn ich habe letzte Woche noch etwas vergessen: die Zeitumstellung. Zum Glück am offiziellen Schummeltag, „also nichts, was eine ordentliche Portion Kaffee nicht wieder richten könnte“, dachte mein verwirrtes Hirn. Mit dem Ergebnis, dass ich bis 1:30 Uhr putzmunter war. Nachts, versteht sich. Ob das jetzt an dem späten Kaffee, dem Frühlingsanfang oder aber dem etwas langweiligeren Corona-Leben lag – wer weiß das schon. Immerhin: Der Frühling ist da. Und damit naht auch das Ende des Fastens und hoffentlich auch das Ende von Corona. Bitte bleiben Sie gesund und munter (und trinken einen Kaffee für mich mit).

Kathrin: Nachdem es zwischendurch aber immer wieder Momente gibt, wo ich mir sehnlich wünsche, jetzt einfach eine Ecke Schokolade verschnabulieren zu können, beginnt für das Projekt Süßigkeitenverzicht nun eine neue Etappe. Der Plan für den Endspurt: Es wird für Tag X gesammelt! Alles, bei dem mir so richtig das Wasser im Mund zusammenläuft, wenn es mir über den entbehrungsreichen Fastenweg läuft, wird nicht einfach rundweg abgelehnt, sondern für sonntags gesammelt. Wobei sich da in den vergangenen Wochen einiges verändert hat. Noch Ende Februar gab es öfter mal Selbstgebackenes von den Kolleginnen oder jemand kam mit einer Tafel Schoki durch die Büros, um die Stimmung aufzuheitern oder den Stress in den Griff zu bekommen. Gründe gab es da genug. Doch jetzt sitzt jeder – vorbildlich auf Corona-kompatibler Distanz – in seinem Zimmer, geteilt werden nur noch der Wasserhahn und die Kaffeemaschine. Wird Zeit, dass sich das wieder ändert! Und damit ist nicht das – inzwischen zugegebenermaßen absehbare – Ende der Fastenzeit gemeint.

▶    Zitat der Woche:
„Zu viel Energie ist gerade doch eh nicht gut!“ – Kumpel in Corona-Quarantäne

▶    Aufmunterung der Woche:
„Rückblickend sind so ein paar Wochen wirklich nicht lang...“ – Lebensweisheit zur Relativität der Zeit