15.05.2019

Insektenfreundliche Gärten gefordert

Foto: imago

Wie bereits vielfach seitens der Agrarbranche gefordert, wollen nun auch die Umweltminister der Länder Privatgartenbesitzer stärker in die Verantwortung zur Förderung der Insektenvielfalt nehmen. Die Umweltministerkonferenz (UMK) forderte am vergangenen Freitag den Bund auf, die bundesweite Kampagne „Insektenfreundliche Privatgärten“ unter Beteiligung weiterer Akteure zu starten. So soll auch der besiedelte Raum seinen Beitrag leisten. Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula Heinen-Esser sprach von einer beunruhigenden Entwicklung. Arten- und blütenreiche Gärten verschwänden zunehmend auf Kosten steriler insektenfeindlicher Stein- und Schottergärten. Das bayerische Umweltministerium kündigte an, im Rahmen des „Blühpaktes Bayern“ ebenfalls Informationsangebote für Gartenbesitzer zur Verfügung stellen zu wollen.