15.10.2021

Kam die Studie zu spät?

Foto: pixabay

In Brüssel ist eine Kontroverse über den Zeitpunkt der Veröffentlichung der Studie der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) der EU-Kommission über die Auswirkungen der Farm-to-Fork-Strategie und der Biodiversitätsstrategie entflammt. Laut Medienberichten aus der vergangenen Woche sollen die Leitungen mehrerer beteiligter Generaldirektionen EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski frühzeitig darauf hingewiesen haben, dass der Bericht bereits im Januar 2021 hätte veröffentlicht werden können, statt erst im August. Wojciechowski erwiderte in einer Reaktion auf die Vorwürfe via Twitter, dass sich die Veröffentlichung der Studie vor allem aufgrund fachlicher Diskussionen über die richtige Methodik verzögert habe. Deutliche Kritik an der offenbar zunächst zurückgehaltenen Veröffentlichung äußerten die EU-Ausschüsse der Bauernverbände (COPA) und ländlichen Genossenschaften (COGECA). Die vom EU-Agrarkommissar vorgebrachten Gründe für die Verspätung bezeichneten die Dachverbände als wenig plausibel. Darüber hinaus unterstrichen COPA und COGECA ihre Forderung nach einer zeitnahen Veröffentlichung der Folgenabschätzung durch die Brüsseler Behörde. Erst vor kurzem hieß es aus der Kommission lediglich, dass eine Folgenabschätzung „im Laufe des kommenden Jahres“ präsentiert werde.


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