20.11.2019

Klimaschutzpreis für die Rheinische Ackerbohne

Foto: Iason Krings

Der 1. Platz beim „innogy indeland Klimaschutzpreis 2019“ der Stadt Jülich wurde am Mittwoch vergangener Woche an den gemeinnützigen Verein Rheinische Ackerbohne verliehen. Mit dem Preis möchte die Stadt anregen, das Konsumverhalten zu ändern, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Darum geht es auch bei dem Verein Rheinische Ackerbohne. Zusammen mit 50 weiteren Landwirten gründete das Ehepaar Maria und Karl Adolf Kremer vor drei Jahren den Verein mit dem Zweck, die Ackerbohne zu bewerben und auf ihre zahlreichen Vorteile aufmerksam zu machen. „Der Preis zeigt uns doch, dass die Rheinische Ackerbohne einen wichtigen Beitrag für den Natur- und Umweltschutz in der Region leistet und für eine ausgewogene und gesunde Ernährung bei Mensch und Tier sorgt“, betonte Geschäftsführerin Maria Kremer. Zudem fördere der Anbau der gentechnikfreien Eiweißpflanze den Bienenschutz, da sie von Mai bis Juni blüht und Bienen, Hummeln und Schmetterlingen reichlich Nahrung und einen tollen Lebensraum bietet. Weitere Vorteile seien die kurzen Transportwege vom Landwirt ihres Vertrauens über den Verarbeiter bis zum Endkunden und sie sorge für eine biologische Vielfalt auf dem Feld.

„Die Bohne birgt viele Möglichkeiten im Hinblick auf den Klimaschutz und gesunde Ernährung“, hob Linnichs Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker in einer Pressemitteilung hervor. „Wir sind sehr froh, solche engagierten Menschen zu haben“, sagte sie abschließend. ah