09.06.2021

Landfrau hat QR-Codes für dlv-Petition Geburtshilfe erstellt

Foto: privat

Mit ihrer Petition „Geburtshilfe. Im ländlichen Raum. Jetzt!“ machen die Landfrauen auch im Rheinland auf die zunehmend pro­blematische Situation aufmerksam, da im ländlichen Raum immer mehr Geburtsstationen ohne alternatives Angebot schließen. Sie fordern konkret, das Schließen von Geburtsstationen und Kreißsälen zu stoppen; das Ansiedeln von Hebammen in Kooperation mit Gynäkologinnen und Gynäkologen aktiv zu fördern und durch Etablierung medizinischer Versorgungszentren sicherzustellen; Geburtshilfe zum politischen Thema zu machen und bei der Gesundheitsministerkonferenz der Länder fest zu verankern. Für die Landfrauen ist klar: Nur dort, wo eine geburtsmedizinische Versorgung und Hebammenbetreuung sichergestellt sind, fühlen sich Frauen gut aufgehoben. „Wir alle wollen doch unsere Frau – Tochter – Schwiegertochter – Nichte – Cousine – Enkelin – Freundin – usw. gut versorgt wissen“, heißt es in der Petition des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv).

Heidi Walder, die Vorsitzender der oberbergischen Landfrauen, ist eine von vielen Landfrauen, die sich in Sachen Petition „Geburtshilfe“ besonders engagieren. Als der dlv im November mit der Petition startete, informierte sie per Instagram und Facebook über die Petition. „Außerdem habe ich Unterschriftenlisten ausgelegt bei Ärzten und auch in Apotheken“, erläutert die 51-Jährige. Um möglichst viele Unterschriften zu bekommen und der Unterschriftenaktion nochmals einen neuen Schub zu geben, wurde die engagierte Landfrau kreativ. Sie entwarf einen Flyer mit dem Petitionsaufruf und erstellte QR-Codes. „Jeder kann jetzt mit seinem Handy auf diese Codes gehen und kommt direkt zur Unterschriftenaktion. Man braucht dann nicht erst seinen PC hochfahren“, so die Kreisvorsitzende. Sie selbst ist Mutter einer 25-jährigen Tochter und eines 22-jährigen Sohnes und macht sich für die Geburtshilfe im ländlichen Raum stark. „Für werdende Mütter hat das Schließen von Geburtsstationen fatale Konsequenzen. Frauen, die entbinden, müssen zunehmend lange Wege auf sich nehmen, um medizinisch betreut zu werden. Das kann zu einer echten Gefährdung für die eigene und für die Gesundheit des Kindes führen. Wir Landfrauen setzen uns daher für eine wohnortnahe Geburtshilfe im ländlichen Raum ein“, betont Heidi Walder und fordert Frauen wie Männer auf, sich an der dlv-Petition zu beteiligen. „Gehen Sie einfach mit Ihrem Handy auf die QR-Codes“, lautet ihr Appell.


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