12.08.2021

Neuen Ideen auf der Spur

Foto: Elena Peters

Nachdem ich nun erfolgreich aus „dem Loch“, in welchem ich mich gefühlstechnisch im letzten Juli 2020 befand, he­rausgekrabbelt bin, konnte ich mich motiviert altbekannten, aber auch neuen Aufgaben widmen.

Wir befinden uns im August 2020 und das bedeutet für den Genholter Hof zwei Wochen Uuuuurlaub. Na ja, okay, genau genommen eher für unsere Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im Bauerncafé und Hofladen, ganz besonders aber für meine Eltern! Denn die beiden erkunden nun zehn Tage mit de Fiets [fits] (zu Deutsch: dem Fahrrad) die Ostsee und genießen die Zeit voller Ruhe und Zweisamkeit. Da unsere Kunden und Kundinnen während dieser Zeit aber nicht auf unsere leckeren Kartoffeln verzichten mögen (was wir vollkommen nachvollziehen können), laufen die Belieferung des Lebensmitteleinzelhandels sowie die Vermietung der Gästezimmer normal weiter. Damit füllt sich derzeit also mein Alltag, sodass mir überhaupt nicht langweilig werden kann. Ganz im Gegenteil: Denn wenn dazu dann noch eine kleine To-Do-Liste mit Erledigungen kommt, die meine Eltern mir großzügigerweise noch schnell zugesteckt haben und auf der Dinge wie „frisch gepflanzte Erdbeeren bewässern“ oder „Getränkekühlschrank abtauen“ stehen, komme ich ganz sicher nicht auf dumme Gedanken. Aber ich mag mich gar nicht beschweren! Denn in dieser Zeit kann ich mir meinen Tag, bis auf einige wenige Punkte, komplett frei einteilen. Der ein oder andere mag nun vielleicht denken: „Aber na ja, sie ist doch fast schon selbstständig. Kann sie sich nicht ansonsten auch den Tag frei organisieren?“ Schmunzelnd möchte ich darauf antworten: „Doch, das kann und tue ich auch. Jedoch gestaltet sich das, wenn Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vor Ort sind, nicht immer ganz so einfach. Somit genieße ich nun die paar Tage, an denen nur sehr selten ein fragendes „Christinaaa?“ kommt.

Gleichzeitig versuche ich aber natürlich auch die ruhigere Zeit zu nutzen und die Vision rund um den GeHo 2.0 ein bisschen zu festigen. Und dazu habe ich mir Anfang August 2020 einen Ort gesucht, der für ruhiges Arbeiten geschaffen und mehr als 500 km vom Genholter Hof entfernt ist: das Coconat in Brandenburg. Dies habe ich natürlich ganz uneigennützig mit einem Besuch bei meiner Schwester und ihrem Freund in Berlin verbunden. Wann sehen wir uns schließlich derzeit noch in Ruhe und haben dann noch ein paar Stunden, um über GeHo 2.0 zu plaudern? Das sogenannte Coconat ist ein Coworking-Space und steht für „Gemeinschaft und konzentriertes Arbeiten in der Natur“ („community and concentrated work in nature“).

Was ich genau in diesem Coworking-Space getrieben habe und in welchem Zusammenhang dieses mit dem GeHo steht, verrate ich Ihnen gerne in vier Wochen.

Christina Ingenrieth


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