09.09.2021

Obstanbauer informierten

Foto: Sabine Weis

Rund 70 rheinische Obstbauern waren am Samstag vergangener Woche in Bonn, Düren, Düsseldorf und Köln unterwegs, um den Verbrauchern anlässlich der Eröffnung der Apfelsaison einen leckeren Apfel anzubieten und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Ziel war es, auf die Vorzüge von heimischem Obst hinzuweisen. Denn wer Lebensmittel aus der Region einkauft, schützt damit aktiv das Klima. So können Hunderte und Tausende Kilometer Transportwege eingespart werden. Außerdem trägt der Verzehr von regional erzeugtem Obst zum Erhalt der heimischen Kulturlandschaft bei. Ganz nebenbei konnten zahlreiche Fragen der Verbraucher rund um den Anbau und die Lagerung von Obst geklärt werden.

So wollten viele Passanten wissen, wo man denn Äpfel aus regionalem Anbau kaufen kann. Dazu erklärte Georg Boekels, Vorsitzender der Landesfachgruppe Obstbau im Provinzialverband: „In vielen Hofläden und natürlich auch im Supermarkt! Im Handel wird regionales Obst zum Beispiel mit dem Label ‚Geerntet in Deutschland‘ gekennzeichnet.“

Mit der Aktion, die bundesweit unter dem Motto „Regional = Klimaneutral?!“ in mehr als 100 Städten zeitgleich durchgeführt wurde, sollte auch da­rauf hingewiesen werden, dass eine Obstanlage von sich aus für viele Tierarten einen Lebensraum bietet und die Obstbauern das durch zahlreiche Maßnahmen wie das Aufstellen von Nistkästen oder das Anlegen von Blühstreifen fördern. „Wir Obstbauern benötigen die Hilfe von Bienen bei der Bestäubung der Blüten. Daher ist es uns sehr wichtig, Bienen und andere bestäubende Insekten zu schützen“, so Philip Wißkirchen, Vorsitzender der Fachgruppe Obstbau Bonn/Rhein-Sieg.              Peter Muß


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