08.04.2021

Pommes für Kiwis

Foto: imago/agefotostock

In Neuseeland haben die Kartoffelbauern wegen Absatzschwierigkeiten und gesunkener Preise Existenzsorgen. Die Schuld daran geben sie umfangreichen Pommes-Importen aus der Europäischen Union, weil diese dort wegen der Corona-Auflagen im Gastrobereich nicht abzusetzen sind und zu Dumpingpreisen exportiert werden. „Es gibt Hinweise darauf, dass in Europa produzierte Pommes frites mit Verlust auf dem neuseeländischen Markt abgeladen werden“, erklärte der Geschäftsführer des Branchenverbandes Potatoes New Zealand, Chris Claridge, kürzlich gegenüber nationalen Medien. Diese Praxis bedrohe die lokalen Unternehmen und müsse gestoppt werden. Die Billigware käme oft aus Belgien oder den Niederlanden. Ein Verarbeiter aus Europa habe Dumping zugegeben, weil er Überschüsse habe und geäußert, dass er noch viel mehr liefern könne, berichtete Claridge. Der Verband habe sich bereits im vergangenen Jahr mit Unterlagen und Beweisen an das Wirtschaftsministerium gewandt, welches daraufhin Ende 2020 eine Untersuchung zu Dumpingangeboten von Pommes aus Europa eingeleitet habe. Der vorläufige Bericht werde vo­raussichtlich im April veröffentlicht. „Die Bedrohung für unsere Branche ist real, sie hält an und wir sind überzeugt, dass es vorübergehende Schutzzölle geben sollte“, betonte der Geschäftsführer.               


All Hentai games https://dtsmusic.top/ Foot Fetish