18.03.2021

Probleme mit illegalem Impfstoff

Foto: imago/imagebroker

In China scheint die Verabreichung von illegalen Impfstoffen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) ein größeres Problem zu sein. Das Landwirtschaftsministerium sah sich am Montag vergangener Woche jedenfalls erneut dazu veranlasst, vor solch einer Praxis zu warnen, die unter Strafe stehe. Das Ministerium wies darauf hin, dass es noch in keinem Land der Welt einen zugelassenen Impfstoff gegen diese Tierseuche gebe. Was angeboten werde, seien gefälschte Vakzine, die ein Sicherheitsrisiko darstellten und allen Maßnahmen und Bemühungen zur Bekämpfung der Seuche entgegenstünden. Australiens Chefveterinär Mark Schipp hatte kürzlich nicht ausgeschlossen, dass die neue ASP-Varianten in China durch den Einsatz eines illegal hergestellten Impfstoffs und nicht durch natürliche Mutation entstanden seien. Das Pekinger Agrarressort rief nun alle örtlichen Tierhaltungs- und Veterinärabteilungen im Land dazu auf, entschlossen gegen die illegale Herstellung und Anwendung der verbotenen Impfstoffe vorzugehen. Betriebe für die Herstellung von Tierarzneien müssten intensiver und auch unangekündigt überprüft sowie mögliche Verstöße umgehend gemeldet werden.


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