12.01.2022

Rekordeinnahmen dank Emissionen

Foto: imago/Reichwein

Der Europäische Emissionshandel (EU-ETS) hat dem Bund im abgelaufenen Kalenderjahr Rekordeinnahmen beschert. Wie die am Umweltbundesamt (UBA) angesiedelte Deutsche Emissionshandelsstelle mitteilte, haben sich die Auktionserlöse gegenüber 2020 auf 5,3 Mrd. € verdoppelt. Weitere 7,2 Mrd. € wurden laut der Behörde durch den Zertifikateverkauf im Rahmen des nationalen Emissionshandelssystems eingenommen, wo fossile Treibstoffe und Heizöl seit Anfang 2021 mit einer stufenweise steigenden CO₂-Abgabe belegt sind. Das Geld fließt dem UBA zufolge komplett in den nationalen Energie- und Klimafonds. Der EU-ETS zielt nach Angaben des Umweltbundesamtes da­­rauf ab, die Treibhausgasemissionen von Kraftwerken, Industrieanlagen und im innereuropäischen Luftverkehr zu begrenzen. Im Jahr 2021 wurden insgesamt rund 101 Mio. Emissionsberechtigungen für Deutschland versteigert. Der Durchschnittserlös pro Berechtigung – diese umfasst 1 t CO₂-Äquivalente – habe sich gegenüber 2020 auf 52,50 € mehr als verdoppelt.