20.11.2020

„Schluss mit lustig“

Foto: Milchdialog

An mehr als 150 Standorten von Molkereien und Schlachthöfen haben am 11. November um 11.11 Uhr Bäuerinnen und Bauern ein gemeinsames Forderungspapier persönlich abgegeben. Dieser Aktionstag stand unter dem Motto „Schluss mit lustig – Uns geht die Luft aus“ und wurde organisiert vom „Milchdialog“ des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM), der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Land schafft Verbindung (LsV), dem European Milk Board (EMB) und den Freien Bauern.

Die Akteure machten sich dabei für eine gerechtere Verteilung der Erlöse innerhalb der Wertschöpfungskette stark.

Auf ihrem Papier fordern sie in einem ersten Schritt:

für den Liter Milch mindestens 15 Cent mehr

für das Kilogramm Rindfleisch mindestens 1 € mehr

für das Kilogramm Schweinefleisch mindestens 50 Cent mehr

und für das Kilogramm Geflügel mindestens 20 Cent mehr.

„Wir Bäuerinnen und Bauern müssen selbst formulieren, was wir brauchen, und können nicht da­rauf warten, dass uns jemand freiwillig ein paar Krümel abgibt“, erklärten die Teilnehmer des Milchdialogs. Von den Marktpartnern werde erwartet, dass sie den Ernst der Lage wahrnehmen und alles dafür täten, dass die dringend benötigten Mehrerlöse für die tierhaltenden Betriebe auch erwirtschaftet werden könnten. Dafür würden Vorschläge erwartet. Für den 19. November kündigte der „Milchdialog“ weitere Aktionen an, um die Stellungnahmen der Verarbeiter abzuholen. el


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