17.03.2021

Sechs Monate ASP

Foto: pixabay

Auch ein halbes Jahr nach dem ersten Nachweis der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein in Brandenburg reißt die Kette der Neuinfektionen beziehungsweise diejenige der Funde von infizierten Kadavern nicht ab. Im Gegenteil, das Seuchengeschehen hat sich in der zweiten Märzwoche verschärft, und es gab erneut auch Fallwildfunde außerhalb der bisherigen Kernzone. Laut Angaben des Tierseucheninformationssystems des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) kamen in der vergangenen Woche bis zum Freitagmorgen 41 neue ASP-Fälle in Brandenburg und Sachsen hinzu. Die Gesamtzahl der Nachweise in Deutschland stieg damit auf 823, davon 758 in Brandenburg und 65 in Sachsen. Wie das zuständige Brandenburger Sozialministerium am Donnerstag vergangener Woche berichtete, wurde im Landkreis Spree-Neiße ein Tier in der Nähe von Zelz auf der östlichen Seite der festen Wildschweinbarriere entlang der Grenze zu Polen gefunden. Zudem wurde bei Werbig im Kreis Märkisch-Oderland ein Kadaver im gefährdeten Gebiet positiv getestet, in Frankfurt an der Oder gab es einen zweiten Fund eines toten ASP-Wildschweins im nördlichen Stadtgebiet, innerhalb eines temporär aufgestellten Elektrozauns. „Gerade die Funde entlang von Oder und Neiße zeigen, wie stark der Seuchendruck aus Polen nach wie vor ist. In allen Fällen starten wir sofort mit einer intensiven Fallwildsuche um die Fundstellen, um die eventuelle Ausbreitung festzustellen“, erklärte die Leiterin des Brandenburger ASP-Krisenstabs, Anna Heyer-Stuffer.


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