19.05.2021

„Selbst ist die Frau!“

Foto: imago/Westend61

Sich selbstständig zu machen, das ist ein großer Schritt. An Ideen für eine Existenzgründung mangelt es vielen Frauen auf dem Land nicht, häufig aber an Know-how und Mumm für die erfolgreiche Umsetzung. „Frauen, die sich im ländlichen Raum selbstständig machen, brauchen Verbündete“, ist der Deutsche LandFrauenverband (dlv) überzeugt und hat daher das Projekt „Selbst ist die Frau“ geschaffen. Am Montag vergangener Woche fand ein Online-Seminar für Gründungswillige mit Gründungslotsin Barbara Baratie statt.

Eigentlich hätten sich die rund 20 Frauen aus ganz Nordrhein-Westfalen auf der Wasserburg Rindern in Kleve zu ihrem Seminartag treffen sollen. Doch der aktuellen Corona-Lage geschuldet, mussten sich die Damen online austauschen. Viele kamen vom Niederrhein, aber es waren auch Teilnehmerinnen aus der Eifel, dem Sauerland und dem Münsterland zugeschaltet. Etwa ein Viertel der Frauen hatte einen klassischen landwirtschaftlichen Hintergrund, einige Landfrauen waren dabei, aber auch Teilnehmerinnen, die auf dem Land wohnen ohne landwirtschaftlichen Bezug. Da das Projekt vom Bundesfamilienministerium gefördert wird, war das Seminar nicht nur im Kreis der Landfrauen beworben worden. So fand sich eine bunte Mischung an gründungswilligen Damen im Seminar wieder, die es sehr spannend fanden, welche Gründungsideen ihre Mitstreiterinnen hatten: Atemtherapeutin, Gewürz-Sommelière, Elterncoach, regionale Wildsaatgutvermehrung, Eselwanderungen, Sporttherapie, Immobilienmaklerin, tiergestützte Intervention, um nur einige zu nennen.

Unternehmensberaterin Barbara Baratie aus Goch hatte für die Interessierten vielerlei Tipps parat und konnte die Frauen prima motivieren, ihre Gründungsträume auch tatsächlich in die Tat umzusetzen. Zum „Erfolgscocktail für Gründerinnen“ zähle grenzenlose Vorstellungskraft, volle Aufmerksamkeit für Kundenbedürfnisse, Spaß haben am eigenen Tun, Frust mit anderen besprechen (aber niemals vor Kunden!), betriebswirtschaftliche Kenntnisse, kaufmännisches Geschick, kontinuierliche Marktrecherche sowie lockere Akquise. Darüber hinaus brauchten erfolgreiche Unternehmerinnen Empathie, Kommunikationsfähigkeit, ein gutes Beziehungsmanagement, Flexibilität und Organisationstalent.

Mehr in LZ 20-2021 ab S. 60


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Helfer: Landwirte packen in den betroffenen Gebieten mit an, waren oft mit die Ersten vor Ort.

Schäden: Laut der Vereinigte Hagelversicherung VVaG liegt die geschädigte Fläche bei 6.400 ha, die geschädigte Versicherungssumme wird auf 24.000.000 € geschätzt.

 

 

 

Aus Fehlern wird man klug

Jedem unterläuft mal ein Fehler, aber niemand redet gerne darüber. Aber so ärgerlich Fehler sind, so hilfreich können sie auch sein – wenn man bereit ist, aus ihnen zu lernen. Damit steckt in ihnen auch für landwirtschaftliche Betriebe ein großes Potenzial für Verbesserungen. Haben Sie Interesse Ihr Fehlerverhalten einmal näher zu beleuchten? Oder möchten Sie mithelfen, ein möglichst komplettes Bild der Lage zu erstellen? Dann nehmen Sie anonym an der Online-Umfrage teil:

https://ww3.unipark.de/uc/na-mist-gebaut/

Das Ausfüllen des Fragebogens dauert etwa 25 Minuten und ist auch auf dem Smartphone oder Tablet möglich. Es gibt keine „richtigen“ oder „falschen“ Antworten! Bei Rückfragen können Sie sich gerne direkt an Anika Bolten wenden: anika.bolten@remove-this.uni-kassel.de.

 

Service

Das Landfrauentelefon

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