25.05.2022

„Stunde der Gartenvögel“ bringt überraschende Ergebnisse

Foto: NABU

„Einige Überraschungen“ hat die 18. „Stunde der Gartenvögel“ gebracht, die der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der bayerische Landesbund für Vogelschutz (LBV) am zweiten Maiwochenende durchgeführt haben. Von den Freiwilligen gezählt worden seien deutschlandweit knapp 1 Mio. Vögel, berichtete der NABU. Wie in den Vorjahren seien pro Garten oder Park durchschnittlich 32,2 Vögel gemeldet worden. Am häufigsten gesichtet worden sei der Haussperling, vor Amsel, Kohlmeise und Star. Überraschend sei gewesen, dass es bei Nachtigallen 93 % mehr Meldungen gegeben habe als im Vorjahr, bei Mauerseglern 78 % mehr. Der NABU führte das unter anderem auf das gute Wetter während der „Stunde der Gartenvögel“ zurück. Die Mehlschwalbe habe mit einer Zunahme der Sichtungen um 22 % ihr bestes Ergebnis seit vier Jahren erreicht. Und auch der Zilp-zalp habe mit 40 % ein sattes Plus verbuchen können. Dagegen seien Rotkehlchen und Blaumeisen jeweils um etwa ein Zehntel seltener als im Vorjahr gezählt worden. Die „Stunde der Gartenvögel“ wird seit 2005 regelmäßig durchgeführt. Jeder kann mitmachen und die Vögel zählen, die er im Laufe einer Stunde sieht oder hört.