25.11.2020

Weitere ASP-Fälle

In Ostdeutschland hat die Zahl der Nachweise von Wildschweinen mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) in der vergangenen Woche weiter zugenommen. Insgesamt wurde das Virus bis zum vergangenen Freitagnachmittag bei 170 Tieren vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigt. Neu ist, dass es nun auch in Sachsen vermehrt Fälle gibt. Dort war das erste ASP-Wildschwein Ende Oktober entdeckt worden; vergangene Woche kamen unweit dieser Fundstelle sechs weitere in der Gemeinde Krauschwitz im Landkreis Görlitz hinzu. Wie das zuständige Sozialministerium mitteilte, waren zuletzt elf Suchstaffeln mit mehr als 150 Personen im gefährdeten Gebiet im Landkreis Görlitz im Einsatz, um im Rahmen der Fallwildsuche verendete Wildschweine aufzuspüren. Diese würden umgehend beprobt und auf das für Schweine hochansteckende und meist tödliche Virus untersucht. Laut Ressortchefin Petra Köpping wird voraussichtlich Ende dieser Woche das gesamte gefährdete Gebiet abgesucht sein. „Dann werden wir einen ersten Überblick haben, von welcher Verbreitung des Virus wir ausgehen müssen“, so die Ministerin. In Brandenburg kamen vergangene Woche bis Freitagnachmittag 14 neue ASP-Nachweise in den schon bisher betroffenen Gebieten hinzu; die Gesamtzahl erhöhte sich damit dort auf 163 infizierte Tiere. Bei einer Sitzung des ASP-Krisenstabes in Brandenburg zeigte sich dessen Leiterin Anna Heyer-Stuffer am vergangen Freitag überzeugt, dass die erste „weiße Zone“ bald fertig eingerichtet sei. Es müssten nur noch 12 km von insgesamt 125 Zaunkilometern gebaut werden, dann sei die doppelte Umzäunung des Kerngebiets um den ersten Fundort bei Neuzelle im Landkreis Oder-Spree geschlossen. Unterdessen wurde Belgien am vergangenen Freitag von der EU-Kommission offiziell als ASP-frei anerkannt.


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