09.08.2022

Wenn Rinder zu wenig trinken

Foto: landpixel

Wasser ist das wichtigste Futtermittel, auch bei Rindern. Dass mit der Wasseraufnahme etwas nicht stimmt, macht sich häufig erst bemerkbar, wenn die Milchleistung einbricht. Doch so weit muss es nicht kommen, wenn man seine Herde aufmerksam beobachtet und einige Parameter regelmäßig kontrolliert. Tipps dazu gab es jüngst bei einer Online-Vortragsveranstaltung des Netzwerks Fokus Tierwohl der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit dem Titel „Wenn das Wasser auf der Weide/im Stall nicht mehr schmeckt – Fallbeispiele und Vorgehensweise“.

Referent Dr. med. vet. Martin Höltershinken, Fachtierarzt für Rinder und Fachtierarzt für klinische Laboratoriumsdiagnostik an der Tierärztlichen Hochschule Hannover, zog die Teilnehmer in seinen lebendigen Vortrag mit ein und beantwortete Fragen direkt. „Ich werde immer gerufen, wenn die Leistung von Rindern nicht mehr stimmt“, eröffnete er seine Ausführungen. Wichtig seien sowohl für Tierärzte als auch für Tierhalter und Berater exakte Untersuchungen beziehungsweise genaue Beobachtungen, um die Situation beurteilen zu können. Wenn es ums Trinkwasser geht, steht hier an erster Stelle eine Wasseruhr, die die Wasserabnahme der Tiere im Stall misst. „Wer noch keine hat, sollte schnellstmöglich eine kaufen!“

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