30.04.2021

Wie erhalte ich mein Hilfsmittel?

Foto: imago/MaBoSport

Anton hat von seinem Arzt ein Inhaliergerät verordnet bekommen. Als er das Rezept gleich im Sanitätshaus neben der Arztpraxis einlösen möchte, sagt die Verkäuferin, dass er es bei ihnen nicht einreichen könne, weil kein Vertrag mit seiner Krankenkasse bestehe. Anton weiß erst mal nicht weiter. Damit es Ihnen nicht wie Anton ergeht, gibt die Landwirtschaftliche Krankenkasse (LKK) Hinweise zum Verfahren.

Hilfsmittel sollen eine vorübergehende oder dauerhafte geistige oder körperliche Funktionseinschränkung ausgleichen. Neben technischen Produkten, wie zum Beispiel Rollstühlen, Rollatoren, Hörgeräten oder Prothesen, zählen auch Produkte zu den Hilfsmitteln, die dazu dienen, Arzneimittel in den Körper zu bringen, wie beispielsweise Infusionspumpen. Im vergangenen Jahr hat die LKK für ihre Versicherten 16 144 000 € für Hilfsmittel ausgegeben. Damit die Krankenkasse die Kosten übernehmen kann, wird eine Verordnung (Rezept) des Arztes benötigt. Er entscheidet, welches Hilfsmittel sinnvoll und erforderlich ist.

Alle gesetzlichen Krankenkassen, da­runter auch die LKK, schließen Verträge mit Leistungserbringern für die verschiedenen Hilfsmittel und stellen damit die Versorgung der Versicherten zu wirtschaftlichen Konditionen sicher. Die Partner, zum Beispiel Sanitätshäuser oder Apotheken, müssen bestimmte Anforderungen erfüllen. Sie gewährleisten qualitativ hochwertige Produkte sowie eine Beratung und Betreuung durch fachlich qualifiziertes Personal. Die Versicherten können unter den verschiedenen Vertragspartnern frei auswählen. Demgegenüber bestehen jedoch nicht mit allen Anbietern Verträge.

Mehr in LZ 17-2021 ab S. 84


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