03.08.2022

Wieder Förderung für Drohnen

Foto: imago/Chromorange

Das Bundeslandwirtschaftsministerium legt sein Programm zur Förderung von Drohnen zur Rehkitzrettung neu auf. Wie das Ministerium in der vergangenen Woche mitteilte, werden für das laufende Jahr insgesamt 3 Mio. € bereitgestellt; Anträge auf Unterstützung können bis zum 1. September 2022 bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingereicht werden. Das Ministerium hatte die Anschaffung von Drohnen für die Rehkitzrettung bereits in der Vergangenheit mit einem einjährigen Förderprogramm unterstützt. Antragsberechtigt für die neue Förderrunde sind dem Ministerium zufolge eingetragene Kreisjagdvereine, Jägervereinigungen auf Kreisebene in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins oder in der Rechtsform einer Körperschaft des öffentlichen Rechts oder andere eingetragene Vereine auf regionaler oder lokaler Ebene, zu deren Aufgaben die Pflege und Förderung des Jagdwesens oder die Rettung von Wildtieren, vorrangig von Rehkitzen, bei der Wiesenmahd gehören. Zu den technischen Voraussetzungen der Drohnen zählt eine Echtbildkamera mit integrierter beziehungsweise kompatibler Wärmebildkamera, eine Mindestflugzeit von 20 Minuten und einer Home-Return-Funktion. Die Förderquote ist laut Ministerium auf 60 % der Investitionskosten und die maximale Förderhöhe auf 4 000 € pro Drohne festgelegt. Je Antragsteller werden maximal zwei Drohnen gefördert. Mehr Infos unter: www.ble.de/rehkitzrettung