19.11.2020

Ziel: Wildschweinefreie Zone in Brandenburg

Foto: imago images/xcitepress

Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Ostdeutschland ist bis vergangenen Freitag auf 150 gestiegen, davon einer in Sachsen und 149 in Brandenburg. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium mitteilte, hat Ressortchefin Julia Klöckner mit einer ab Dienstag vergangener Woche gültigen Änderung der Schweinepestverordnung die kurzfristig erforderliche Ermächtigung geschaffen, damit in der sogenannten „weißen Zone“ auf eingezäuntem Gebiet alle Wildschweine erlegt werden können. Wegen Gefahr in Verzug wurde diese als Dringlichkeitsverordnung erlassen und soll den zuständigen Behörden vor Ort Rechtssicherheit geben, wenn nicht nur die verstärkte Bejagung, sondern die möglichst komplette Auslöschung des Schwarzkittelbestandes angeordnet wird. Die „weiße Zone“ wird dem Ministerium zufolge derzeit in Brandenburg um das Kerngebiet des Ausbruchsgeschehens eingerichtet. Konkret handelt es sich um einen etwa 5 km breiten Streifen, der das Kerngebiet wie einen Halbkreis bis an die Grenze zu Polen umschließt. Diese soll mit zwei festen Drahtzaunreihen – einem äußeren und einem inneren – gesichert werden. Der Bau des äußeren Zauns hat bereits begonnen. Sobald beide Zaunreihen fertiggestellt sind, soll der Wildschweinbestand im Zwischenraum, also der „weißen Zone“, möglichst vollständig erlegt werden, um so das Risiko einer möglichen Weiterverbreitung des Virus in bisher ASP-freie Gebiete zu minimieren. Es könne wie geplant ab Mitte November mit den Maßnahmen zur Bestandsreduzierung der Wildschweinpopulation in diesem Gebiet begonnen werden. AgE


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