10.09.2020

Zu Besuch bei Kuh & Co.

Foto: Sabine Aldenhoff

Wie lange trägt die Kuh? Warum darf das Kälbchen nicht bei der Mutter bleiben? Wie ist das mit der bewirtschafteten Fläche und der erlaubten Tierzahl? Warum landet der Mais in Biogasanlagen, wenn doch das Futter knapp ist? Wie gewöhnt man die Kuh an den Melk-roboter? Viele interessierte Fragen gab es am Dienstag vergangener Woche von gut zwei Dutzend Lehrerinnen an Landwirt Jens Buchmann. Der Verein Stadt und Land in NRW hatte gemeinsam mit der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen und dem Rheinischen Landwirtschafts-Verband zu der Lehrerfortbildung auf den Milchviehbetrieb in Hamminkeln-Marienthal eingeladen.

Bei einem Hofrundgang konnten sich die Lehrkräfte – überwiegend von Grundschulen, aber auch aus der Sekundarstufe I von weiterführenden Schulen – ein Bild eines für die Region typischen Milcherzeugerbetriebs machen. Jens Buchmann betreibt auf rund 200 ha Ackerbau, hat 250 Milchkühe, mästet die männlichen Nachkommen und betreibt mit der Gülle eine Biogasanlage. Es konnten sowohl das Melkkarussell als auch zwei Melkroboter besichtigt werden. Dabei erläuterte Buchmann auch, wie die Zusammenarbeit mit der Molkerei erfolgt. Im Stall wurden die Fütterung, Hufpflege und die digitale Überwachung der Tiere mittels Transpondern besprochen. Auch zum Futteranbau, zur Fahrsiloanlage und zur Biogasanlage gab es zahlreiche Fragen. Unterstützt wurde Jens Buchmann von seinen beiden Berufskollegen Gisbert Fuest, Milchviehhalter aus Hünxe-Drevenack, und Frank Heckes, Schweinehalter aus Voerde-Spellen, die ebenfalls gerne Öffentlichkeitsarbeit machen.

Im Anschluss an die Hofführung konnten die Lehrerinnen das Gesehene bei Kaffee und Kuchen diskutieren und weitere Fragen stellen. Hubert Koll von Stadt und Land in NRW ermunterte sie, sich mit allen Fragen und Anregungen zum Thema Landwirtschaft an ihn zu wenden und mit ihren Klassen Landwirte in ihrer Region zu besuchen: „Wir wollen zeigen, wie Landwirtschaft funktioniert in Nordrhein-Westfalen. Dabei geht es nicht nur um die größten Betriebe, sondern auch kleine Betriebe werden gezeigt, ebenso Bio- und konventionelle Betriebe.“ Sigrid Binnenbruck von der Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW informierte die Lehrkräfte, welche Unterrichtsmaterialien sowohl auf Papier als auch digital in ihrem Angebot sind. Auch sie ist gerne bei der Vermittlung von Hofadressen für Klassenbesuche behilflich. Die Lehrerinnen waren sehr zufrieden mit der Veranstaltung und wünschten sich häufiger solche Einblicke. as


 

 

 

 

Die LZ Rheinland ist Medienpartner für die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort. Wir laden unsere Leser und Besucher unserer Website ein, sich den Internetauftritt unter www.kamp-lintfort2020.de anzuschauen. Dort finden Sie auch die Informationen rund um die Veranstaltungen auf dem Forum Landwirtschaft des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV). Hier gibt es „Landwirtschaft für jeden Geschmack“.

 

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