10.01.2020

Zweiter JungeLandfrauen-Brunch

Foto: privat

Ende vergangenen Jahres fand zum zweiten Mal der Brunch der JungenLandfrauen RheinRuhrWupper in der Landscheune des Heißener Hofes in Mülheim statt. Auf dem Programm stand ein ganz entspannter Samstag mit Klönen und einem leckeren Frühstück an der großen Tafel. Hier konnten sich alle in geselliger Runde über alle relevanten Themen, die die jungen Frauen beschäftigen, wie beispielsweise Hofnachfolge, Kindererziehung und neue berufliche Herausforderungen, ausgetauschen.

Die Präsidentin der Rheinischen Landfrauen, Jutta Kuhles, die schon beim Brunch begeistert den regen Austausch mit den jungen Frauen zum Thema Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt gesucht hatte, erzählte anschließend von ihrem beruflichen und privaten Werdegang sowie von ihrer Arbeit als Landfrauenpräsidentin. Sie hob die Bedeutung der Frauen im ländlichen Raum hervor, verwies da­rauf, wie wichtig es ist, dass Frauen sich in Politik und Gremienarbeit einbringen, gab wertvolle Informationen, wie sich junge Frauen weiterbilden können und welche Möglichkeiten der Rheinische Landfrauen-Verband dazu bietet. Mit ihrem Vortrag machte Jutta Kuhles deutlich, wie wichtig ihr die jungen Frauen und deren Belange sind, und begeisterte ihre Zuhörerinnen mit ihren praxisnahen Schilderungen.

Im Anschluss an den Vortrag der Landfrauenpräsidentin gab es Hinweise auf das vielfältige Programm des kommenden Jahres. Unter anderem stehen ein winterliches Scheunenkino, eine Kanutour auf der Ruhr und ein Familienwandertag auf dem Programm. Natürlich sind die JungeLandfrauen RheinRuhrWupper auch auf der Landesgartenschau am 12. September in Kamp-Lintfort vertreten. Außerdem wird nach dem regen Interesse im vergangenen Jahr wieder dazu eingeladen, Betongefäße selbst herzustellen.

Nach dem formellen Teil war die Kreativität der jungen Frauen gefordert. Aus Holzspateln wurden je nach Wunsch Sterne oder Weihnachtsbäume gebastelt und anschließend mit viel Liebe zum Detail mit Farben und Accessoires dekoriert. Den Ideen waren keine Grenzen gesetzt, und so konnte jede Frau am Ende mindestens einen hübschen Dekoartikel mit nach Hause nehmen. Bei Gesprächen und einem kleinen Mittagsimbiss klang die Veranstaltung schließlich aus.      Marina Dickhoven