Bund plant keine Krisenhilfen
Die Bundesregierung plant derzeit keine spezifischen Krisenhilfen für die heimische Schweinehaltung. Das hat sie jetzt in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion bekräftigt. Sie verwies auf allgemeine Entlastungs- und Unterstützungsmaßnahmen, die auch Schweinehaltern zugutekämen. Dazu zählt die Bundesregierung insbesondere die vollständige Wiedereinführung der Agrardieselrückerstattung sowie das Sonderprogramm für Liquiditätshilfen der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Außerdem würden mit der Agrarexportstrategie zusätzliche Absatzmöglichkeiten für deutsche Agrarerzeugnisse erschlossen. Dies könne grundsätzlich auch der Schweinehaltung zugutekommen. Eine gezielte Exportförderung ausschließlich für das Schweinefleisch oder Ferkel sei hingegen nicht vorgesehen.
Die Frage, ob die im Bundeshaushalt verfügbaren Fördermittel zum Umbau der Schweinehaltung ausreichen, konnte die Bundesregierung nicht beantworten. Die erforderlichen Investitionen hingen vor allem von den jeweiligen betrieblichen Ausgangsbedingungen, den gewählten Haltungsformen sowie den individuellen Investitionsentscheidungen ab.
AgE
