14.10.2026

Bund plant keine Krisenhilfen

Foto: imago/Countrypixel

Die Bundesregierung plant derzeit keine spezifischen Krisenhilfen für die heimische Schweinehaltung. Das hat sie jetzt in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion bekräftigt. Sie verwies auf allgemeine Entlastungs- und Unterstützungsmaßnahmen, die auch Schweinehaltern zugutekämen. Dazu zählt die Bundesregierung insbesondere die vollständige Wiedereinführung der Agrar­dieselrückerstattung sowie das Sonderprogramm für Liquiditätshilfen der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Außerdem würden mit der Agrar­exportstrategie zusätzliche Absatzmöglichkeiten für deutsche Agrar­erzeugnisse erschlossen. Dies könne grundsätzlich auch der Schweinehaltung zugutekommen. Eine gezielte Exportförderung ausschließlich für das Schweinefleisch oder Ferkel sei hingegen nicht vorgesehen.

Die Frage, ob die im Bundeshaushalt verfügbaren Fördermittel zum Umbau der Schweinehaltung ausreichen, konnte die Bundesregierung nicht beantworten. Die erforderlichen Investitionen hingen vor allem von den jeweiligen betrieblichen Ausgangsbedingungen, den gewählten Haltungsformen sowie den individuellen Investitionsentscheidungen ab.

AgE


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