Ran an die Maisstoppel
Die Maisernte steht vor der Tür. Doch lohnt es sich auch, bereits an die Bearbeitung der Maisstoppel zu denken, um zum Beispiel den Maiszünsler bestmöglich in Schach zu halten. Wie das mechanisch gelingen kann, zeigt Alexander Czech von der Landwirtschaftskammer NRW.
Der Maiszünsler ist ein wichtiger Schaderreger im Maisanbau. Befällt er die Pflanzen, sind Ertragsverluste von 10 bis 30 % möglich. Er frisst sich im Laufe der Vegetation durch den Stängel der Maispflanze in den untersten Bereich der Pflanze, wo er als Larve überwintert. In den Pflanzenresten verpuppt und schlüpft im Folgejahr der Falter, der dann die umliegenden Maispflanzen für die Folgegeneration als Habitat nutzt.
Bekämpfen lässt sich der Zünsler biologisch durch die Schlupfwespe Trichogramma, chemisch durch Insektizide – wie etwa Coragen – oder mechanisch durch die Zerstörung der Überwinterungsmöglichkeit. Vor allem, was die Wirksamkeit der biologischen und mechanischen Möglichkeiten betrifft, gibt es zum Teil große Differenzen in der praktischen Wirksamkeit.
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