ASP: Verdachtsfall bestätigt
Der kürzlich in der Nähe von Störmecke (Hochsauerlandkreis) tot aufgefundene Frischling war mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert. Das hat das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MLV) in der vergangenen Woche unter Berufung auf das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, mitgeteilt. Der Fundort befindet sich innerhalb der Sperrzone II, die Teile der Kreise Olpe, Siegen-Wittgenstein und Hochsauerlandkreis umfasst. Bis Redaktionsschluss gab es keine weiteren ASP-positiven Wildschweine in der Nähe des Totfunds.
Seit dem Erstfund eines an der ASP verendeten Wildschweins bei Kirchhundem im Kreis Olpe im Juni 2025 werden dem MLV zufolge im Zuge eines landesweiten Monitorings erlegte und tot aufgefundene Wildschweine auf ASP-Viren untersucht. Mittlerweile seien hierbei landesweit über 37 800 Tiere negativ untersucht worden. Die bislang 345 positiv getesteten Tiere seien alle in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein aufgefunden worden. Die Suchteams der ASP-Kadaver-Suchhundestaffel des Landes sowie Einsatzkräfte des Hochsauerlandkreises suchen nach Anaben des Ministers nach dem neuen ASP-Fall an der Fundstelle auch mit Drohnen nach weiteren verendeten Wildschweinen.
Schon seit dem ersten Ausbruch der ASP bei Kirchhundem im Juni gelten Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der ASP über Allgemeinverfügungen der Kreise Olpe, Hochsauerlandkreis und Siegen-Wittgenstein. Aktuell stehen der Hochsauerlandkreis, das Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung und das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Abstimmung über mögliche Ausweitungen der Schutzzonen. Mehr Informationen zur ASP in NRW gibt es im Internet unter folgender Adresse (Kurz-Link): tinyurl.com/3sxpnnnv

