Es klappert die Mühle ...
Pfingstmontag ist Mühlentag – zahlreiche Mühlen im Rheinland laden zu einem Ausflug ein
Wer klappert, macht auf sich aufmerksam, wie die Redewendung „Klappern gehört zum Handwerk“ besagt. Aufmerksamkeit verdienen die über 40 Mühlen im Rheinland, die am 25. Mai besucht werden können. Ob Wind- oder Wassermühle, die historischen Bauwerke sind faszinierende Zeitzeugen. Einst nahmen sie den Menschen und Tieren schwere Arbeit ab. Mit ausgefeilter Technik wurden Mahlwerke, Hämmer, Sägen oder vor allem in den Niederlanden Pumpen betrieben – wie man heute sagen würde nachhaltig, da mit Wind- oder Wasserkraft.
Zum 33. Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag laden die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) und ihre Landes- und Regionalverbände ein. Im Rheinland organisieren der Rheinische Mühlenverband und das Projekt „Mühlenregion Rheinland“ des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) den Aktionstag, an dem die Mühlen ihre Tore für Besucher öffnen. Mühlen sind kultur- und technikgeschichtliche Denkmäler und befinden sich größtenteils in Privatbesitz. Einmal im Jahr zum Deutschen Mühlentag bieten engagierte Besitzer, Vereine, aber auch Museen Einblicke in die Mühlentechnik und die soziale Bedeutung des Mühlenwesens.
as
Mehr in LZ 21-2026 ab S. 68.
