31.01.2024

Gesamtpaket kein Muss

Foto: Kathrin Fries

Unter dem Generalthema „Regionale Wertschöpfung in ländlichen Räumen“ fand am 24. und 25. Januar im Rahmen der Grünen Woche das 17. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung als hybride Veranstaltung statt. Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) organisierte dazu passend im City Cube Berlin ein Forum zum Thema „New Work – ungenutzte Chance für ländliche Räume?“. Wer wie die eigentlich im Programm eingeplante Präsidentin des Rheinischen LandFrauenverbandes (RhLV) Jutta Kuhles wegen des Bahnstreiks nicht vor Ort war, konnte über den Livestream teilnehmen.

Gemeinsam mit Moderatorin Sarah Koops nahmen Tobias Ilg von „New Work uffm Land“ aus dem Schwarzwald, Dr. Nicola Brandt als Leiterin des OECD Berlin Centre und Ilka Krane, Geschäftsführerin des Vereins „vereinbar“ aus dem Emsland, die in Präsenz und digital Anwesenden mit in das weite Feld der „Neuen Arbeit“. Der Begriff „New Work“ beschreibt eine Anpassung der Arbeitswelt an Bedürfnisse und Potenziale von Mitarbeitenden. Neben flexiblen Arbeitszeitmodellen, dezentralen Organisationsstrukturen, eigenverantwortlichem Arbeiten, Partizipation und Digitalisierung steht eine stärkere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben im Zentrum. New Work kann – so die Hoffnung – dazu beitragen, Abwanderung aus ländlichen Räumen zu verringern, Lebensqualität insbesondere für Frauen zu erhöhen und wirtschaftliche Entwicklungsimpulse zu setzen. Erst kürzlich hat der dlv hierzu ein umfassendes Positionspapier veröffentlicht.

Mehr in LZ 05-2024 auf S. 57