18.03.2026

Im Fokus: Maisaussaat

Foto: Norbert Erhardt

Aussaatstärken beim Maisanbau einzustellen und zu kontrollieren, ist besonders wichtig. Worauf dabei zu achten ist, zeigt Norbert Erhardt, Landwirtschaftskammer NRW.

Im Maisbestand konkurrieren die Pflanzen um Licht, Nährstoffe und Bodenwasser. Steht der Mais zu dicht, sind Ertrags- und Qualitätsverluste vorprogrammiert, da die Wasser- oder Nährstoff­reserven nicht für eine optimale Korn- und Kolbenfüllung ausreichen. Andererseits kann mit zu dünnen Beständen und guten Wachstumsbedingungen das Ertragspotenzial am jeweiligen Standort nicht ausgenutzt werden. Daher ist die Bestandsdichte im Maisanbau sorten- und standortspezifisch einzustellen. Bezüglich der Sorten wird dabei zwischen massenwüchsigen Sorten, die über die Einzelpflanze viel Ertrag aufbauen können, und kleinrahmigen Sorten, die dichter stehen sollten, unterschieden.

Mehr in LZ 12-2026 ab S. 20.