31.01.2024

IPM: Neues und Kurioses

Foto: Sabine Aldenhoff

Bunt und quirlig ging es zu in den Messehallen, als letzte Woche vom 23. Bis 26. Januar die 40. Auflage der IPM stattfand. Trotz des bundesweiten Bahnstreiks kamen rund 36 000 Fachbesucher nach Essen, um sich bei 1 403 ausstellenden Unternehmen aus 43 Ländern über Neuheiten in den Ausstellungsbereichen Pflanzen, Technik, Floristik und Ausstattung zu informieren und zu ordern. Das große Interesse des Fachpublikums galt klimaresilienten und biodiversitätsfördernden Pflanzen sowie Innovationen für die ressourcenschonende Produktion. Tatsächlich fand sich kaum ein Stand, an dem nicht auf nachhaltige Aspekte der Produkte oder Dienstleistungen hingewiesen wurde. „Die grüne Branche hat auf der 40. IPM Essen einmal mehr gezeigt, welche Relevanz sie für die Themen unserer Zeit hat. Der Gartenbau ist leistungsstark und innovativ. Das haben wir hier an vier Tagen eindrucksvoll gesehen und bewiesen“, zog Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau Nordrhein-Westfalen und Vorsitzende des IPM-Messebeirats, Bilanz. Im Trend liegen derzeit klimaresiliente Pflanzengattungen, die sowohl Starkregen als auch Hitze vertragen und obendrein noch insektenfreundlich sind – Aspekte, die sowohl in Privatgärten als auch in der urbanen Begrünung eine immer größere Rolle spielen. Wichtige Themen sind auch der Torfersatz sowie smarte Lösungen beispielsweise für Bewässerung, Logistik und Pflanzenschutz. Automatisierungsprozesse haben in der gartenbaulichen Produktion zugenommen, der Einsatz künstlicher Intelligenz wird immer wichtiger. Wir haben uns auf der Messe umgeschaut und ein paar interessante Neuheiten sowie zum Teil kuriose Produkte für Heim und Garten zusammengesucht. Zu beziehen sind sie häufig im gut sortierten Fachhandel oder auf jeden Fall über das Internet.

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