Schädlinge im Winter
Pflanzenschädlinge haben unterschiedliche Strategien entwickelt, um die ungünstige Jahreszeit zu überdauern
Niedrige Temperaturen und wenig Licht versetzen die Natur in Winterruhe. Die Pflanzen haben ihr Wachstum eingestellt und häufig ihr Laub abgeworfen. Auch für die Schädlinge stellt sich der Winter durch Kälte, kurze Tage und Nahrungsmangel dar. Sie scheinen wie verschwunden. Steigen die Temperaturen im Frühjahr jedoch wieder an und werden die Tage wieder länger, so sind sie plötzlich wieder da. Wie und wo überwintern die Schädlinge?
Aus der Sicht der Schädlinge ist der Winter eine ungünstige Jahreszeit. Die Temperaturen sind niedrig, oft auch unter dem Gefrierpunkt, die Tageslängen sind kurz und das Nahrungsangebot zum Beispiel durch frische Blätter ist nicht oder kaum vorhanden. Schädlinge haben unterschiedliche Strategien entwickelt, um diese ungünstige Jahreszeit zu überdauern. Der Eintritt der Winterruhe wird durch niedrige Temperaturen, kürzer werdende Tage aber bei einigen Arten auch durch Änderungen im Nahrungsangebot – zum Beispiel alternde Blätter – eingeleitet.
Mehr in LZ 2-2025 ab S. 60.
