25.03.2026

Spitzenerträge allein reichen nicht

Foto: Markus Heimbach

Die Höchstpreise für Zuckerrüben in den Jahren 2022 und 2023 sind längst vergangen – die hohen Anbaukosten sind geblieben. Ein schwacher Ausgleich waren in den meisten Betrieben die hohen Rübenerträge und Zuckergehalte. Maximilian Jatzlau, Landwirtschaftskammer NRW, gibt Einblicke in die Schlagkarteiauswertung des Arbeitskreises für Betriebsführung Köln-Aachener Bucht (AK1).

Mit insgesamt 1 161 ha Rübenfläche haben 20 Betriebe an der AK1-Schlagkartei­auswertung Zuckerrübe teilgenommen. Es wurden dabei mit im Durchschnitt 92,2 t/ha reine Rüben – wie im gesamten Rheinland mit durchschnittlich 90,4 t/ha – historisch hohe Rübenerträge gerodet. Diese liegen knapp 4 t/ha über dem fünfjährigen und 9 t/ha über dem zehnjährigen AK1-Durchschnitt. Nach mehreren Jahren sinkender Zuckergehalte konnte zudem mit 17,6 % Zucker durchschnittlich ein Zuckerertrag von 16,3 t/ha erzielt werden, siehe Grafik. Die Ertragsspanne zwischen den Betrieben war auch 2025 groß und ist bei der Durchschnittsbetrachtung stets zu beachten. Die Spanne zwischen dem höchsten und niedrigsten Ertrag im Betriebsdurchschnitt lag zwischen 20,8 und 12,4 t/ha Zucker sowie 117,4 und 71,9 t/ha reine Rüben.

Mehr in LZ 13-2026 ab S. 18.